Werbung ohne Bezahlung: Dieser Beitrag enthält Werbung, da mir „Indische Wandbilder“ vom Verlag Hatje Cantz als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung ist davon unabhängig.
Die Wände indischer Tempel, Paläste und Kaufmannshäuser erzählen Geschichten. Dieses Buch macht sie lesbar. Hier ist meine Indische Wandbilder Rezension.
Titel: Indische Wandbilder. Eine Reise zu Göttern und Mythen des Hinduismus von Agni bis Yogi
Autorin: Hilde Lauwaert
Geleitwort: Mithu Sanyal
Verlag: Hatje Cantz
Umfang: 400 Seiten, Hardcover
Preis: 58 Euro
Worum es in „Indische Wandbilder“ geht
Hilde Lauwaert führt durch rund 120 Themen und Gestalten des Hinduismus, von Agni bis Yogi. Die Bilder stammen aus Wandmalereien in Rajasthan, Gujarat und Madhya Pradesh, entstanden zwischen 1600 und 1950, viele davon im 18. und 19. Jahrhundert.
Begriff, Legende, Alltag
Was mir gefällt: Jedes Kapitel beginnt mit dem Begriff, seiner Bedeutung und der Schreibweise in Devanagari. Danach folgen die Legenden, dann die Praxis im Alltag. Die Bildunterschriften nennen Ort und Datierung, zum Beispiel den Chitra Mahal im Garh Palace von Bundi. Man schaut deshalb nicht nur auf schöne Farben, sondern versteht, was man sieht.
Und die Farben sind tatsächlich der Grund, warum man das Buch immer wieder aufschlägt. Krishna in Blau auf rotem Grund, Lotusblüten in Rosa, Flüsse voller Fische. Das ist kein Sachbuch zum einmal Lesen, sondern eins zum Blättern, Nachschlagen und Wiederkommen.
Wichtig: Das Buch ist ein Bildband und kein Einführungswerk in die Religion. Wer eine systematische Darstellung des Hinduismus sucht, findet hier Bilder und Mythen statt Theologie. Genau das macht für mich den Reiz aus.
Fazit zu „Indische Wandbilder“
Ein opulenter Bildband, der Wandmalerei und Mythologie zusammenbringt. Für alle, die Kunst lieber verstehen als nur anschauen.
Auf Instagram verlose ich bis zum 6. Oktober 2026 ein Exemplar – schau bei @dunkelrot.de vorbei.
Vielen Dank an Hatje Cantz für das Rezensionsexemplar.
