Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung, da mir „Lebensursache: Tod“ vom Kösel-Verlag über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung ist davon unabhängig und spiegelt meinen persönlichen Eindruck wider.
Der Tod hat einen miesen Ruf. Das Leben auch keine gute Personalabteilung. Es verteilt Chancen ungerecht, hält sich selten an unsere Pläne und kündigt gelegentlich ohne Vorwarnung den Vertrag. Trotzdem hängen wir erstaunlich hartnäckig daran. Zum Glück. Hier ist meine Lebensursache: Tod Rezension.
Titel: Lebensursache: Tod
Autor: Matt Morgan
Verlag: Kösel-Verlag
Worum es in „Lebensursache: Tod“ geht
Matt Morgan weiß als Intensivmediziner, wie schmal die Grenze zwischen einem gewöhnlichen Dienstag und einer Katastrophe sein kann. In „Lebensursache: Tod“ erzählt er elf Geschichten von Menschen, die einen Herzstillstand überlebt haben und trotzdem eine zweite Chance bekamen.
Doch das Thema ist komplizierter. Was passiert, wenn der Körper nicht mehr mitspielt? Was kann Intensivmedizin leisten? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie verändert die Nähe zum Tod den Blick auf das eigene Leben?
Hinter den Monitoren stehen Menschen: meine Lebensursache: Tod Rezension
Morgan verbindet medizinische Erklärungen mit menschlichen Geschichten. Hinter den Monitoren stehen Menschen mit Hoffnungen, Ängsten und Angehörigen. Faszinierend finde ich die Vorstellung, dass jemand sein eigenes Herz betrachten kann. Dieses Organ, das normalerweise unbeachtet seinen Dienst verrichtet, bis es eines Tages beschließt, dass jetzt Schluss ist.
Was mich an der Intensivmedizin beschäftigt, ist nicht nur ihre technische Seite. Es ist die Verantwortung. Die Entscheidungen unter Zeitdruck. Die Angehörigen. Die Hoffnung. Und die Tatsache, dass selbst die beste Medizin keine Garantien ausstellen kann.
Die medizinischen Erklärungen verlangen Aufmerksamkeit, zeigen aber auch, wie komplex das ist, was wir im Alltag schlicht „Leben“ nennen.
Fazit zu „Lebensursache: Tod“
Über den Tod sprechen wir viel zu selten. Wir behandeln ihn wie einen ungebetenen Gast, der hoffentlich verschwindet, wenn wir nur konsequent genug wegschauen. Vielleicht müssen wir nicht jeden Tag leben, als wäre es unser letzter. Das wäre anstrengend und würde zu einer bedenklichen Anzahl spontaner Kündigungen führen.
Aber wir könnten uns öfter daran erinnern, dass ein ganz gewöhnlicher Tag etwas Außergewöhnliches ist.
Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Kösel-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
