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Schlagwort: Dolly Alderton

Rezension: Dear Dolly-Dolly Alderton

12. Januar 2024
von Fidi
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Buchtitel Dear Dolly

Es gibt ein Buch, zu dem ich immer wieder greife, es ist von…

Kategorie Rezensionen- books Bücher Livres
Schlagwörter @netgalleyde., Atlantikverlag, Dear Dolly, Dolly Alderton, Einfühlungsvermögen, kluge Ratschläge, Kolumne Dear Dolly, Kummerkastentante, Portion Humor

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Dunkelrot Foto Friedericke Kaemper

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Heute stand ein kleines Schaf mitten auf der Straße.
Es blökte nach etwas, das ich ihm nicht geben konnte.

Ich habe angehalten. Später kam eine Frau, die wusste, was zu tun war.

Am selben Tag sagte mir eine Tierärztin, was meine Katze hat. Nicht einen Abszess. Nicht etwas, das wieder weggeht.

Fünfzehn Jahre Schnurren.
Fünfzehn Jahre Fell auf Pullovern.
Fünfzehn Jahre Zuhause.

Über die Landpassage zwischen Hoffnung und Abschied habe ich ein Kernstück geschrieben. Und darüber, dass Liebe nicht das Festhalten ist, sondern das Dasein.

Lotti ist am 5. August gestorben.
Fünfzehn Jahre war sie bei mir.

Jetzt auf dem Blog.

#kernstück #dunkelrot #abschied #trauer #katzenliebe #altekatze #haustiertrauer #loslassen #liebe #dasein #bloggerin

59 11
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Heute stand ein kleines Schaf mitten auf der Straße.
Es blökte nach etwas, das ich ihm nicht geben konnte.

Ich habe angehalten. Später kam eine Frau, die wusste, was zu tun war.

Am selben Tag sagte mir eine Tierärztin, was meine Katze hat. Nicht einen Abszess. Nicht etwas, das wieder weggeht.

Fünfzehn Jahre Schnurren.
Fünfzehn Jahre Fell auf Pullovern.
Fünfzehn Jahre Zuhause.

Über die Landpassage zwischen Hoffnung und Abschied habe ich ein Kernstück geschrieben. Und darüber, dass Liebe nicht das Festhalten ist, sondern das Dasein.

Lotti ist am 5. August gestorben.
Fünfzehn Jahre war sie bei mir.

Jetzt auf dem Blog.

#kernstück #dunkelrot #abschied #trauer #katzenliebe #altekatze #haustiertrauer #loslassen #liebe #dasein #bloggerin

Heute stand ein kleines Schaf mitten auf der Straße.
Es blökte nach etwas, das ich ihm nicht geben konnte.

Ich habe angehalten. Später kam eine Frau, die wusste, was zu tun war.

Am selben Tag sagte mir eine Tierärztin, was meine Katze hat. Nicht einen Abszess. Nicht etwas, das wieder weggeht.

Fünfzehn Jahre Schnurren.
Fünfzehn Jahre Fell auf Pullovern.
Fünfzehn Jahre Zuhause.

Über die Landpassage zwischen Hoffnung und Abschied habe ich ein Kernstück geschrieben. Und darüber, dass Liebe nicht das Festhalten ist, sondern das Dasein.

Lotti ist am 5. August gestorben.
Fünfzehn Jahre war sie bei mir.

Jetzt auf dem Blog.

#kernstück #dunkelrot #abschied #trauer #katzenliebe #altekatze #haustiertrauer #loslassen #liebe #dasein #bloggerin

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Am 11. Juni 2026 starb David Hockney.

Nicht tragisch. Nicht schockierend.
Eher wie das leise Schließen einer Tür, die eigentlich die ganze Zeit offenstand.

Ich habe aufgeschrieben, was er mir bedeutet: das unmögliche Blau seiner Pools. Die Jahre, in denen er immer wieder aus demselben Fenster schaute und nie dasselbe sah. Und ein Mann über achtzig, der morgens im Bett Blumen auf dem iPad zeichnete, weil es Spaß machte.

Vielleicht ist das sein größtes Geschenk. Nicht die Rekordpreise. Eine Haltung: Die Schönheit ist nicht verschwunden. Wir haben nur aufgehört, hinzusehen.

Schaut aus dem Fenster.
Und schaut länger.

Der ganze Beitrag: Link in Bio.
Bilder: @softember, eine Hommage an Hockneys Fenster und Blumen.

Wann hast du zuletzt wirklich hingesehen?

#davidhockney #hockney #kunstdessehens #kunst #malerei #ipadart #yorkshire #farbe #hommage #kunstliebe #blogartikel #dunkelrot

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Am 11. Juni 2026 starb David Hockney.

Nicht tragisch. Nicht schockierend.
Eher wie das leise Schließen einer Tür, die eigentlich die ganze Zeit offenstand.

Ich habe aufgeschrieben, was er mir bedeutet: das unmögliche Blau seiner Pools. Die Jahre, in denen er immer wieder aus demselben Fenster schaute und nie dasselbe sah. Und ein Mann über achtzig, der morgens im Bett Blumen auf dem iPad zeichnete, weil es Spaß machte.

Vielleicht ist das sein größtes Geschenk. Nicht die Rekordpreise. Eine Haltung: Die Schönheit ist nicht verschwunden. Wir haben nur aufgehört, hinzusehen.

Schaut aus dem Fenster.
Und schaut länger.

Der ganze Beitrag: Link in Bio.
Bilder: @softember, eine Hommage an Hockneys Fenster und Blumen.

Wann hast du zuletzt wirklich hingesehen?

#davidhockney #hockney #kunstdessehens #kunst #malerei #ipadart #yorkshire #farbe #hommage #kunstliebe #blogartikel #dunkelrot

Am 11. Juni 2026 starb David Hockney.

Nicht tragisch. Nicht schockierend.
Eher wie das leise Schließen einer Tür, die eigentlich die ganze Zeit offenstand.

Ich habe aufgeschrieben, was er mir bedeutet: das unmögliche Blau seiner Pools. Die Jahre, in denen er immer wieder aus demselben Fenster schaute und nie dasselbe sah. Und ein Mann über achtzig, der morgens im Bett Blumen auf dem iPad zeichnete, weil es Spaß machte.

Vielleicht ist das sein größtes Geschenk. Nicht die Rekordpreise. Eine Haltung: Die Schönheit ist nicht verschwunden. Wir haben nur aufgehört, hinzusehen.

Schaut aus dem Fenster.
Und schaut länger.

Der ganze Beitrag: Link in Bio.
Bilder: @softember, eine Hommage an Hockneys Fenster und Blumen.

Wann hast du zuletzt wirklich hingesehen?

#davidhockney #hockney #kunstdessehens #kunst #malerei #ipadart #yorkshire #farbe #hommage #kunstliebe #blogartikel #dunkelrot

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#werbung #rezensionsexemplar

Gefühle wahrzunehmen ist das eine. Zu verstehen, was gerade eigentlich geschieht, es in Worte zu fassen und dabei auch noch offen für das Gegenüber zu bleiben, ist schon eine ganz andere Hausnummer.

Genau an diesem Punkt setzt Frank-M. Staemmler mit „Emotionale Kompetenz – Eine Schlüsselressource für die Psychotherapie“ an. Und obwohl das Buch eindeutig aus dem therapeutischen Kontext kommt, fand ich viele Gedanken auch für Beratung, Pädagogik und grundsätzlich für zwischenmenschliche Beziehungen spannend.

In acht Essays beschäftigt sich Staemmler mit unterschiedlichen Facetten emotionaler Kompetenz. Es geht um das Wahrnehmen und Verstehen von Gefühlen, um Verantwortung, emotionalen Ausdruck, Vitalität und Resonanz. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass therapeutische Arbeit eben nicht darin bestehen kann, möglichst schnell eine passende Erklärung für das Erleben eines Menschen zu finden. Es braucht Offenheit für die Einzigartigkeit des Gegenübers und manchmal auch die Geduld, etwas zunächst einfach noch nicht genau benennen zu können.

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber überhaupt nicht.

Gerade diese Zwischenräume haben mir an dem Buch gefallen: Was passiert zwischen zwei Menschen? Was nehme ich wahr? Was davon gehört zu mir, was zum Gegenüber? Und wie entsteht aus emotionalem Erleben tatsächlich Veränderung?

Das ist kein psychologischer Ratgeber zum schnellen Weglesen. Staemmler schreibt fachlich und verlangt Konzentration. Gleichzeitig sind seine Überlegungen praxisnah genug, dass ich immer wieder Stellen gefunden habe, die ich auf meine eigene Arbeit mit Menschen übertragen konnte.

Für mich ein anspruchsvolles, aber sehr bereicherndes Fachbuch über etwas, das wir alle ständig tun und trotzdem erstaunlich schwer erklären können: fühlen.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

#PsychosozialVerlag #EmotionaleKompetenz #Psychotherapie

10 0
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#werbung #rezensionsexemplar

Gefühle wahrzunehmen ist das eine. Zu verstehen, was gerade eigentlich geschieht, es in Worte zu fassen und dabei auch noch offen für das Gegenüber zu bleiben, ist schon eine ganz andere Hausnummer.

Genau an diesem Punkt setzt Frank-M. Staemmler mit „Emotionale Kompetenz – Eine Schlüsselressource für die Psychotherapie“ an. Und obwohl das Buch eindeutig aus dem therapeutischen Kontext kommt, fand ich viele Gedanken auch für Beratung, Pädagogik und grundsätzlich für zwischenmenschliche Beziehungen spannend.

In acht Essays beschäftigt sich Staemmler mit unterschiedlichen Facetten emotionaler Kompetenz. Es geht um das Wahrnehmen und Verstehen von Gefühlen, um Verantwortung, emotionalen Ausdruck, Vitalität und Resonanz. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass therapeutische Arbeit eben nicht darin bestehen kann, möglichst schnell eine passende Erklärung für das Erleben eines Menschen zu finden. Es braucht Offenheit für die Einzigartigkeit des Gegenübers und manchmal auch die Geduld, etwas zunächst einfach noch nicht genau benennen zu können.

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber überhaupt nicht.

Gerade diese Zwischenräume haben mir an dem Buch gefallen: Was passiert zwischen zwei Menschen? Was nehme ich wahr? Was davon gehört zu mir, was zum Gegenüber? Und wie entsteht aus emotionalem Erleben tatsächlich Veränderung?

Das ist kein psychologischer Ratgeber zum schnellen Weglesen. Staemmler schreibt fachlich und verlangt Konzentration. Gleichzeitig sind seine Überlegungen praxisnah genug, dass ich immer wieder Stellen gefunden habe, die ich auf meine eigene Arbeit mit Menschen übertragen konnte.

Für mich ein anspruchsvolles, aber sehr bereicherndes Fachbuch über etwas, das wir alle ständig tun und trotzdem erstaunlich schwer erklären können: fühlen.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

#PsychosozialVerlag #EmotionaleKompetenz #Psychotherapie

#werbung #rezensionsexemplar

Gefühle wahrzunehmen ist das eine. Zu verstehen, was gerade eigentlich geschieht, es in Worte zu fassen und dabei auch noch offen für das Gegenüber zu bleiben, ist schon eine ganz andere Hausnummer.

Genau an diesem Punkt setzt Frank-M. Staemmler mit „Emotionale Kompetenz – Eine Schlüsselressource für die Psychotherapie“ an. Und obwohl das Buch eindeutig aus dem therapeutischen Kontext kommt, fand ich viele Gedanken auch für Beratung, Pädagogik und grundsätzlich für zwischenmenschliche Beziehungen spannend.

In acht Essays beschäftigt sich Staemmler mit unterschiedlichen Facetten emotionaler Kompetenz. Es geht um das Wahrnehmen und Verstehen von Gefühlen, um Verantwortung, emotionalen Ausdruck, Vitalität und Resonanz. Besonders interessant fand ich den Gedanken, dass therapeutische Arbeit eben nicht darin bestehen kann, möglichst schnell eine passende Erklärung für das Erleben eines Menschen zu finden. Es braucht Offenheit für die Einzigartigkeit des Gegenübers und manchmal auch die Geduld, etwas zunächst einfach noch nicht genau benennen zu können.

Das klingt selbstverständlich. Ist es aber überhaupt nicht.

Gerade diese Zwischenräume haben mir an dem Buch gefallen: Was passiert zwischen zwei Menschen? Was nehme ich wahr? Was davon gehört zu mir, was zum Gegenüber? Und wie entsteht aus emotionalem Erleben tatsächlich Veränderung?

Das ist kein psychologischer Ratgeber zum schnellen Weglesen. Staemmler schreibt fachlich und verlangt Konzentration. Gleichzeitig sind seine Überlegungen praxisnah genug, dass ich immer wieder Stellen gefunden habe, die ich auf meine eigene Arbeit mit Menschen übertragen konnte.

Für mich ein anspruchsvolles, aber sehr bereicherndes Fachbuch über etwas, das wir alle ständig tun und trotzdem erstaunlich schwer erklären können: fühlen.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

#PsychosozialVerlag #EmotionaleKompetenz #Psychotherapie

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Den Gedanken laut aussprechen, bevor er fertig sortiert ist. Zu laut lachen. Zugeben, dass heute alles ein bisschen viel war.

Bei dir geht das einfach. Ich merke erst hinterher, wie gut mir das tut. ❤️

#dunkelrot #nähe #ichselbstsein

32 0
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Den Gedanken laut aussprechen, bevor er fertig sortiert ist. Zu laut lachen. Zugeben, dass heute alles ein bisschen viel war.

Bei dir geht das einfach. Ich merke erst hinterher, wie gut mir das tut. ❤️

#dunkelrot #nähe #ichselbstsein

Den Gedanken laut aussprechen, bevor er fertig sortiert ist. Zu laut lachen. Zugeben, dass heute alles ein bisschen viel war.

Bei dir geht das einfach. Ich merke erst hinterher, wie gut mir das tut. ❤️

#dunkelrot #nähe #ichselbstsein

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#selbstgekauft

Ich habe dieses Kartenset gesehen und war eigentlich schon verloren, bevor ich wusste, was genau darin steckt. Schwarz, Gold, diese feinen surrealen Zeichnungen und innen plötzlich dieses intensive Violett. Sehr zurückhaltend ist das alles nicht. Zum Glück.

„POESIS – Les cartes intuitives“ von Andrea Wan ist ein französisches Kartenset mit 77 intuitiven Karten. Jede Karte steht für eine andere Erfahrung oder Etappe, gemeinsam sollen sie eine Art Reise durch das Leben bilden. Sie können zur Selbstreflexion, als Inspirationsquelle, zur intuitiven Entscheidungsfindung oder einfach als Ausgangspunkt für eigene Gedanken verwendet werden.

Was mich daran besonders anspricht, ist die Bildsprache.

Die Illustrationen sind reduziert und gleichzeitig seltsam traumartig. Menschen, Pflanzen, Tiere und fantastische Elemente verbinden sich zu Bildern, die nicht sofort erklären, was man darin sehen soll. Und genau das möchte ich bei solchen Karten. Ich brauche keine Karte, die mir möglichst eindeutig sagt: Heute passiert X und morgen Y.

Ich möchte etwas anschauen und merken, was mein eigener Kopf daraus macht.

Da das Set französischsprachig ist, muss man natürlich bereit sein, sich auf die Sprache einzulassen oder einzelne Texte nachzuschlagen. Mich stört das überhaupt nicht. Im Gegenteil: Dadurch schaue ich noch genauer hin und beschäftige mich intensiver mit einzelnen Karten.

Auch die Ausstattung ist wunderschön. Die schwarze Box, die goldenen Zeichnungen und das violette Innere machen „POESIS“ schon optisch zu einem kleinen Kunstobjekt.

Für mich ist es deshalb weniger ein klassisches Orakel als eine Sammlung visueller Denkanstöße. Zum Ziehen, Anschauen, Nachdenken, Schreiben und manchmal einfach nur zum Staunen.

Selbst gekauft und genau mein Beuteschema.

#Poesis #AndreaWan #IntuitiveCards

73 0
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#selbstgekauft

Ich habe dieses Kartenset gesehen und war eigentlich schon verloren, bevor ich wusste, was genau darin steckt. Schwarz, Gold, diese feinen surrealen Zeichnungen und innen plötzlich dieses intensive Violett. Sehr zurückhaltend ist das alles nicht. Zum Glück.

„POESIS – Les cartes intuitives“ von Andrea Wan ist ein französisches Kartenset mit 77 intuitiven Karten. Jede Karte steht für eine andere Erfahrung oder Etappe, gemeinsam sollen sie eine Art Reise durch das Leben bilden. Sie können zur Selbstreflexion, als Inspirationsquelle, zur intuitiven Entscheidungsfindung oder einfach als Ausgangspunkt für eigene Gedanken verwendet werden.

Was mich daran besonders anspricht, ist die Bildsprache.

Die Illustrationen sind reduziert und gleichzeitig seltsam traumartig. Menschen, Pflanzen, Tiere und fantastische Elemente verbinden sich zu Bildern, die nicht sofort erklären, was man darin sehen soll. Und genau das möchte ich bei solchen Karten. Ich brauche keine Karte, die mir möglichst eindeutig sagt: Heute passiert X und morgen Y.

Ich möchte etwas anschauen und merken, was mein eigener Kopf daraus macht.

Da das Set französischsprachig ist, muss man natürlich bereit sein, sich auf die Sprache einzulassen oder einzelne Texte nachzuschlagen. Mich stört das überhaupt nicht. Im Gegenteil: Dadurch schaue ich noch genauer hin und beschäftige mich intensiver mit einzelnen Karten.

Auch die Ausstattung ist wunderschön. Die schwarze Box, die goldenen Zeichnungen und das violette Innere machen „POESIS“ schon optisch zu einem kleinen Kunstobjekt.

Für mich ist es deshalb weniger ein klassisches Orakel als eine Sammlung visueller Denkanstöße. Zum Ziehen, Anschauen, Nachdenken, Schreiben und manchmal einfach nur zum Staunen.

Selbst gekauft und genau mein Beuteschema.

#Poesis #AndreaWan #IntuitiveCards

#selbstgekauft

Ich habe dieses Kartenset gesehen und war eigentlich schon verloren, bevor ich wusste, was genau darin steckt. Schwarz, Gold, diese feinen surrealen Zeichnungen und innen plötzlich dieses intensive Violett. Sehr zurückhaltend ist das alles nicht. Zum Glück.

„POESIS – Les cartes intuitives“ von Andrea Wan ist ein französisches Kartenset mit 77 intuitiven Karten. Jede Karte steht für eine andere Erfahrung oder Etappe, gemeinsam sollen sie eine Art Reise durch das Leben bilden. Sie können zur Selbstreflexion, als Inspirationsquelle, zur intuitiven Entscheidungsfindung oder einfach als Ausgangspunkt für eigene Gedanken verwendet werden.

Was mich daran besonders anspricht, ist die Bildsprache.

Die Illustrationen sind reduziert und gleichzeitig seltsam traumartig. Menschen, Pflanzen, Tiere und fantastische Elemente verbinden sich zu Bildern, die nicht sofort erklären, was man darin sehen soll. Und genau das möchte ich bei solchen Karten. Ich brauche keine Karte, die mir möglichst eindeutig sagt: Heute passiert X und morgen Y.

Ich möchte etwas anschauen und merken, was mein eigener Kopf daraus macht.

Da das Set französischsprachig ist, muss man natürlich bereit sein, sich auf die Sprache einzulassen oder einzelne Texte nachzuschlagen. Mich stört das überhaupt nicht. Im Gegenteil: Dadurch schaue ich noch genauer hin und beschäftige mich intensiver mit einzelnen Karten.

Auch die Ausstattung ist wunderschön. Die schwarze Box, die goldenen Zeichnungen und das violette Innere machen „POESIS“ schon optisch zu einem kleinen Kunstobjekt.

Für mich ist es deshalb weniger ein klassisches Orakel als eine Sammlung visueller Denkanstöße. Zum Ziehen, Anschauen, Nachdenken, Schreiben und manchmal einfach nur zum Staunen.

Selbst gekauft und genau mein Beuteschema.

#Poesis #AndreaWan #IntuitiveCards

73 0

#selbstgekauft

552 Seiten Kunstpädagogik. Klingt zunächst ungefähr so entspannend wie eine Dienstbesprechung am Freitagnachmittag. Tatsächlich habe ich mich über dieses Buch aber richtig gefreut.

Das „Lexikon der Kunstpädagogik“, herausgegeben von Kunibert Bering, Rolf Niehoff und Karina Pauls, ist für mich kein Buch zum Durchlesen. Es ist eines zum Nachschlagen, Herumstöbern und Sich-Festlesen.

Die Bandbreite ist enorm: von Ästhetik, Bildkompetenz und Kreativität über digitale Medien, Fotografie, Inklusion und Kunstunterricht bis zu Social Media, Memes, Virtual Reality, Diversität oder postkolonialen Perspektiven. Gerade diese Mischung aus klassischen kunstpädagogischen Begriffen und Themen der gegenwärtigen Bildkultur macht das Lexikon für mich spannend.

Ich komme ursprünglich gar nicht aus der klassischen Kunstpädagogik. Gerade deshalb mag ich solche Bücher. Ich arbeite viel mit visuellen Ideen, digitalen Bildern und kreativen Prozessen und suche immer wieder nach Begriffen, Zusammenhängen oder theoretischen Perspektiven, die mich auf eine neue Spur bringen.

Und dafür ist dieses Lexikon perfekt.

Man schlägt eigentlich nur einen Begriff nach und befindet sich zwanzig Minuten später bei einem völlig anderen Thema. Wissenschaftlich nennt man das vermutlich vernetztes Lernen. Ich nenne es: Ich wollte doch nur kurz etwas nachsehen.

Natürlich richtet sich das Buch vor allem an Studierende, Lehrkräfte, Forschende und Menschen aus der Kunstpädagogik. Aber auch für alle, die sich intensiver mit visueller Kultur, Kunstvermittlung oder kreativen Bildungsprozessen beschäftigen, steckt unglaublich viel darin.

Für mich kein dekoratives Buch fürs Regal, sondern ein echtes Arbeitsbuch. Eines, das vermutlich ziemlich viele Klebezettel bekommen wird.

Und genau solche Fachbücher liebe ich.

#Kunstpädagogik #Kunstunterricht #VisualCulture

75 0
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#selbstgekauft

552 Seiten Kunstpädagogik. Klingt zunächst ungefähr so entspannend wie eine Dienstbesprechung am Freitagnachmittag. Tatsächlich habe ich mich über dieses Buch aber richtig gefreut.

Das „Lexikon der Kunstpädagogik“, herausgegeben von Kunibert Bering, Rolf Niehoff und Karina Pauls, ist für mich kein Buch zum Durchlesen. Es ist eines zum Nachschlagen, Herumstöbern und Sich-Festlesen.

Die Bandbreite ist enorm: von Ästhetik, Bildkompetenz und Kreativität über digitale Medien, Fotografie, Inklusion und Kunstunterricht bis zu Social Media, Memes, Virtual Reality, Diversität oder postkolonialen Perspektiven. Gerade diese Mischung aus klassischen kunstpädagogischen Begriffen und Themen der gegenwärtigen Bildkultur macht das Lexikon für mich spannend.

Ich komme ursprünglich gar nicht aus der klassischen Kunstpädagogik. Gerade deshalb mag ich solche Bücher. Ich arbeite viel mit visuellen Ideen, digitalen Bildern und kreativen Prozessen und suche immer wieder nach Begriffen, Zusammenhängen oder theoretischen Perspektiven, die mich auf eine neue Spur bringen.

Und dafür ist dieses Lexikon perfekt.

Man schlägt eigentlich nur einen Begriff nach und befindet sich zwanzig Minuten später bei einem völlig anderen Thema. Wissenschaftlich nennt man das vermutlich vernetztes Lernen. Ich nenne es: Ich wollte doch nur kurz etwas nachsehen.

Natürlich richtet sich das Buch vor allem an Studierende, Lehrkräfte, Forschende und Menschen aus der Kunstpädagogik. Aber auch für alle, die sich intensiver mit visueller Kultur, Kunstvermittlung oder kreativen Bildungsprozessen beschäftigen, steckt unglaublich viel darin.

Für mich kein dekoratives Buch fürs Regal, sondern ein echtes Arbeitsbuch. Eines, das vermutlich ziemlich viele Klebezettel bekommen wird.

Und genau solche Fachbücher liebe ich.

#Kunstpädagogik #Kunstunterricht #VisualCulture

#selbstgekauft

552 Seiten Kunstpädagogik. Klingt zunächst ungefähr so entspannend wie eine Dienstbesprechung am Freitagnachmittag. Tatsächlich habe ich mich über dieses Buch aber richtig gefreut.

Das „Lexikon der Kunstpädagogik“, herausgegeben von Kunibert Bering, Rolf Niehoff und Karina Pauls, ist für mich kein Buch zum Durchlesen. Es ist eines zum Nachschlagen, Herumstöbern und Sich-Festlesen.

Die Bandbreite ist enorm: von Ästhetik, Bildkompetenz und Kreativität über digitale Medien, Fotografie, Inklusion und Kunstunterricht bis zu Social Media, Memes, Virtual Reality, Diversität oder postkolonialen Perspektiven. Gerade diese Mischung aus klassischen kunstpädagogischen Begriffen und Themen der gegenwärtigen Bildkultur macht das Lexikon für mich spannend.

Ich komme ursprünglich gar nicht aus der klassischen Kunstpädagogik. Gerade deshalb mag ich solche Bücher. Ich arbeite viel mit visuellen Ideen, digitalen Bildern und kreativen Prozessen und suche immer wieder nach Begriffen, Zusammenhängen oder theoretischen Perspektiven, die mich auf eine neue Spur bringen.

Und dafür ist dieses Lexikon perfekt.

Man schlägt eigentlich nur einen Begriff nach und befindet sich zwanzig Minuten später bei einem völlig anderen Thema. Wissenschaftlich nennt man das vermutlich vernetztes Lernen. Ich nenne es: Ich wollte doch nur kurz etwas nachsehen.

Natürlich richtet sich das Buch vor allem an Studierende, Lehrkräfte, Forschende und Menschen aus der Kunstpädagogik. Aber auch für alle, die sich intensiver mit visueller Kultur, Kunstvermittlung oder kreativen Bildungsprozessen beschäftigen, steckt unglaublich viel darin.

Für mich kein dekoratives Buch fürs Regal, sondern ein echtes Arbeitsbuch. Eines, das vermutlich ziemlich viele Klebezettel bekommen wird.

Und genau solche Fachbücher liebe ich.

#Kunstpädagogik #Kunstunterricht #VisualCulture

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#werbung #rezensionsexemplar

Woher weiß ich eigentlich, dass sich etwas für mich richtig anfühlt?

Nicht theoretisch. Nicht nach einer Pro-und-Contra-Liste. Sondern dieses körperliche Wissen, das manchmal längst da ist, bevor der Kopf endlich hinterherkommt.

Markus Angermayr beschäftigt sich in „Existenzielles Grounding“ genau mit dieser Verbindung zwischen Körper, Erleben und innerer Orientierung. Sein Ansatz verbindet Existenzanalyse, Leibphänomenologie und Körperpsychotherapie und stellt die Frage, wie Menschen wieder stärker mit ihrem eigenen Erleben in Kontakt kommen können.

Ich fand besonders spannend, dass der Körper hier nicht als etwas betrachtet wird, das wir eben irgendwie mit uns herumtragen, während die wirklich wichtigen Dinge im Kopf stattfinden. Körperliches Erleben wird vielmehr als Zugang zu Bedürfnissen, Grenzen, Entscheidungen und letztlich zur eigenen Existenz verstanden.

Angermayr entwickelt daraus das Konzept des Existenziellen Groundings. Neben theoretischen Grundlagen enthält das Buch Fallbeispiele und Übungen und zeigt, wie körperbezogene Wahrnehmung in therapeutische und beratende Prozesse einbezogen werden kann.

Das ist durchaus Fachliteratur. Man liest nicht mal eben drei Kapitel beim Kaffee und hat anschließend das Leben verstanden. Zum Glück. Gleichzeitig hat mich das Buch immer wieder dazu gebracht, über etwas sehr Alltägliches nachzudenken: Wie häufig versuchen wir, Probleme ausschließlich denkend zu lösen, obwohl unser Körper längst reagiert?

Besonders interessant finde ich das Buch deshalb für Menschen aus Psychotherapie, Beratung und Coaching, aber auch für alle, die sich fachlich mit Körperarbeit und existenziellen Fragen beschäftigen.

Für mich eine anspruchsvolle und ungewöhnliche Verbindung von Theorie und Praxis, die den Körper nicht zum Anhängsel psychischer Prozesse macht, sondern ihn als wichtigen Teil unseres Erlebens ernst nimmt.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#PsychosozialVerlag #Körperpsychotherapie #Existenzanalyse

73 0
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#werbung #rezensionsexemplar

Woher weiß ich eigentlich, dass sich etwas für mich richtig anfühlt?

Nicht theoretisch. Nicht nach einer Pro-und-Contra-Liste. Sondern dieses körperliche Wissen, das manchmal längst da ist, bevor der Kopf endlich hinterherkommt.

Markus Angermayr beschäftigt sich in „Existenzielles Grounding“ genau mit dieser Verbindung zwischen Körper, Erleben und innerer Orientierung. Sein Ansatz verbindet Existenzanalyse, Leibphänomenologie und Körperpsychotherapie und stellt die Frage, wie Menschen wieder stärker mit ihrem eigenen Erleben in Kontakt kommen können.

Ich fand besonders spannend, dass der Körper hier nicht als etwas betrachtet wird, das wir eben irgendwie mit uns herumtragen, während die wirklich wichtigen Dinge im Kopf stattfinden. Körperliches Erleben wird vielmehr als Zugang zu Bedürfnissen, Grenzen, Entscheidungen und letztlich zur eigenen Existenz verstanden.

Angermayr entwickelt daraus das Konzept des Existenziellen Groundings. Neben theoretischen Grundlagen enthält das Buch Fallbeispiele und Übungen und zeigt, wie körperbezogene Wahrnehmung in therapeutische und beratende Prozesse einbezogen werden kann.

Das ist durchaus Fachliteratur. Man liest nicht mal eben drei Kapitel beim Kaffee und hat anschließend das Leben verstanden. Zum Glück. Gleichzeitig hat mich das Buch immer wieder dazu gebracht, über etwas sehr Alltägliches nachzudenken: Wie häufig versuchen wir, Probleme ausschließlich denkend zu lösen, obwohl unser Körper längst reagiert?

Besonders interessant finde ich das Buch deshalb für Menschen aus Psychotherapie, Beratung und Coaching, aber auch für alle, die sich fachlich mit Körperarbeit und existenziellen Fragen beschäftigen.

Für mich eine anspruchsvolle und ungewöhnliche Verbindung von Theorie und Praxis, die den Körper nicht zum Anhängsel psychischer Prozesse macht, sondern ihn als wichtigen Teil unseres Erlebens ernst nimmt.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#PsychosozialVerlag #Körperpsychotherapie #Existenzanalyse

#werbung #rezensionsexemplar

Woher weiß ich eigentlich, dass sich etwas für mich richtig anfühlt?

Nicht theoretisch. Nicht nach einer Pro-und-Contra-Liste. Sondern dieses körperliche Wissen, das manchmal längst da ist, bevor der Kopf endlich hinterherkommt.

Markus Angermayr beschäftigt sich in „Existenzielles Grounding“ genau mit dieser Verbindung zwischen Körper, Erleben und innerer Orientierung. Sein Ansatz verbindet Existenzanalyse, Leibphänomenologie und Körperpsychotherapie und stellt die Frage, wie Menschen wieder stärker mit ihrem eigenen Erleben in Kontakt kommen können.

Ich fand besonders spannend, dass der Körper hier nicht als etwas betrachtet wird, das wir eben irgendwie mit uns herumtragen, während die wirklich wichtigen Dinge im Kopf stattfinden. Körperliches Erleben wird vielmehr als Zugang zu Bedürfnissen, Grenzen, Entscheidungen und letztlich zur eigenen Existenz verstanden.

Angermayr entwickelt daraus das Konzept des Existenziellen Groundings. Neben theoretischen Grundlagen enthält das Buch Fallbeispiele und Übungen und zeigt, wie körperbezogene Wahrnehmung in therapeutische und beratende Prozesse einbezogen werden kann.

Das ist durchaus Fachliteratur. Man liest nicht mal eben drei Kapitel beim Kaffee und hat anschließend das Leben verstanden. Zum Glück. Gleichzeitig hat mich das Buch immer wieder dazu gebracht, über etwas sehr Alltägliches nachzudenken: Wie häufig versuchen wir, Probleme ausschließlich denkend zu lösen, obwohl unser Körper längst reagiert?

Besonders interessant finde ich das Buch deshalb für Menschen aus Psychotherapie, Beratung und Coaching, aber auch für alle, die sich fachlich mit Körperarbeit und existenziellen Fragen beschäftigen.

Für mich eine anspruchsvolle und ungewöhnliche Verbindung von Theorie und Praxis, die den Körper nicht zum Anhängsel psychischer Prozesse macht, sondern ihn als wichtigen Teil unseres Erlebens ernst nimmt.

Vielen Dank an den @psychosozial_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#PsychosozialVerlag #Körperpsychotherapie #Existenzanalyse

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#werbung #rezensionsexemplar

Ausgerechnet ein Skelett erinnert daran, wie schön es ist, am Leben zu sein. Ich finde diesen Gedanken schon so wunderbar, dass Christian Watson (@1924us) mich mit „Warum ich das Leben liebe“ eigentlich hatte, bevor ich die erste Seite richtig gelesen hatte.

Mr. Skelly entstand ursprünglich als Nebenprojekt des Künstlers Christian Watson und wurde in den sozialen Medien zu einem Phänomen. In diesem Buch begegnet uns das kleine Skelett in Bildern und kurzen Botschaften über Vergänglichkeit, Liebe, Loslassen und all die scheinbar nebensächlichen Momente, aus denen ein Leben am Ende besteht.

Denn Mr. Skelly ist melancholisch, aber nicht düster. Nachdenklich, aber nicht schwermütig. Und zwischendurch ziemlich komisch. Gerade dieser Kontrast gefällt mir: Da sitzt ein Skelett auf einem alten Auto, trinkt Kaffee, schaut in die Landschaft und erinnert einen daran, dass unsere Zeit begrenzt ist. Nicht als Drohung, sondern fast als Einladung.

Schau hin. Sei da. Ruf jemanden an. Fahr irgendwohin. Trink den Kaffee nicht erst, wenn alles andere erledigt ist.

Und wenn euch Mr. Skelly gefällt: Schaut unbedingt bei @1924us vorbei. Der Instagram-Account von Christian Watson ist sensationell. Dort begegnet Mr. Skelly einem in kleinen Animationen und Geschichten über Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und diesen ziemlich absurden Zustand namens Leben. Ich könnte mich darin verlieren und finde, dass man das Buch fast noch einmal anders versteht, wenn man die Welt kennt, aus der es entstanden ist.

Die Gestaltung ist wunderschön. Watsons Fotografien und Illustrationen haben etwas Nostalgisches, fast Filmisches, und Mr. Skelly wirkt darin gleichzeitig vollkommen absurd und erstaunlich menschlich.

„Warum ich das Leben liebe“ erzählt nicht, wie man glücklich wird. Es erinnert vielmehr daran, dass Glück häufig längst irgendwo herumliegt, während wir Menschen sehr beschäftigt damit sind, nach etwas Größerem zu suchen.

Vielen Dank an den @kailash_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#MrSkelly #ChristianWatson #bookstagramgermany

85 0
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#werbung #rezensionsexemplar

Ausgerechnet ein Skelett erinnert daran, wie schön es ist, am Leben zu sein. Ich finde diesen Gedanken schon so wunderbar, dass Christian Watson (@1924us) mich mit „Warum ich das Leben liebe“ eigentlich hatte, bevor ich die erste Seite richtig gelesen hatte.

Mr. Skelly entstand ursprünglich als Nebenprojekt des Künstlers Christian Watson und wurde in den sozialen Medien zu einem Phänomen. In diesem Buch begegnet uns das kleine Skelett in Bildern und kurzen Botschaften über Vergänglichkeit, Liebe, Loslassen und all die scheinbar nebensächlichen Momente, aus denen ein Leben am Ende besteht.

Denn Mr. Skelly ist melancholisch, aber nicht düster. Nachdenklich, aber nicht schwermütig. Und zwischendurch ziemlich komisch. Gerade dieser Kontrast gefällt mir: Da sitzt ein Skelett auf einem alten Auto, trinkt Kaffee, schaut in die Landschaft und erinnert einen daran, dass unsere Zeit begrenzt ist. Nicht als Drohung, sondern fast als Einladung.

Schau hin. Sei da. Ruf jemanden an. Fahr irgendwohin. Trink den Kaffee nicht erst, wenn alles andere erledigt ist.

Und wenn euch Mr. Skelly gefällt: Schaut unbedingt bei @1924us vorbei. Der Instagram-Account von Christian Watson ist sensationell. Dort begegnet Mr. Skelly einem in kleinen Animationen und Geschichten über Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und diesen ziemlich absurden Zustand namens Leben. Ich könnte mich darin verlieren und finde, dass man das Buch fast noch einmal anders versteht, wenn man die Welt kennt, aus der es entstanden ist.

Die Gestaltung ist wunderschön. Watsons Fotografien und Illustrationen haben etwas Nostalgisches, fast Filmisches, und Mr. Skelly wirkt darin gleichzeitig vollkommen absurd und erstaunlich menschlich.

„Warum ich das Leben liebe“ erzählt nicht, wie man glücklich wird. Es erinnert vielmehr daran, dass Glück häufig längst irgendwo herumliegt, während wir Menschen sehr beschäftigt damit sind, nach etwas Größerem zu suchen.

Vielen Dank an den @kailash_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#MrSkelly #ChristianWatson #bookstagramgermany

#werbung #rezensionsexemplar

Ausgerechnet ein Skelett erinnert daran, wie schön es ist, am Leben zu sein. Ich finde diesen Gedanken schon so wunderbar, dass Christian Watson (@1924us) mich mit „Warum ich das Leben liebe“ eigentlich hatte, bevor ich die erste Seite richtig gelesen hatte.

Mr. Skelly entstand ursprünglich als Nebenprojekt des Künstlers Christian Watson und wurde in den sozialen Medien zu einem Phänomen. In diesem Buch begegnet uns das kleine Skelett in Bildern und kurzen Botschaften über Vergänglichkeit, Liebe, Loslassen und all die scheinbar nebensächlichen Momente, aus denen ein Leben am Ende besteht.

Denn Mr. Skelly ist melancholisch, aber nicht düster. Nachdenklich, aber nicht schwermütig. Und zwischendurch ziemlich komisch. Gerade dieser Kontrast gefällt mir: Da sitzt ein Skelett auf einem alten Auto, trinkt Kaffee, schaut in die Landschaft und erinnert einen daran, dass unsere Zeit begrenzt ist. Nicht als Drohung, sondern fast als Einladung.

Schau hin. Sei da. Ruf jemanden an. Fahr irgendwohin. Trink den Kaffee nicht erst, wenn alles andere erledigt ist.

Und wenn euch Mr. Skelly gefällt: Schaut unbedingt bei @1924us vorbei. Der Instagram-Account von Christian Watson ist sensationell. Dort begegnet Mr. Skelly einem in kleinen Animationen und Geschichten über Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und diesen ziemlich absurden Zustand namens Leben. Ich könnte mich darin verlieren und finde, dass man das Buch fast noch einmal anders versteht, wenn man die Welt kennt, aus der es entstanden ist.

Die Gestaltung ist wunderschön. Watsons Fotografien und Illustrationen haben etwas Nostalgisches, fast Filmisches, und Mr. Skelly wirkt darin gleichzeitig vollkommen absurd und erstaunlich menschlich.

„Warum ich das Leben liebe“ erzählt nicht, wie man glücklich wird. Es erinnert vielmehr daran, dass Glück häufig längst irgendwo herumliegt, während wir Menschen sehr beschäftigt damit sind, nach etwas Größerem zu suchen.

Vielen Dank an den @kailash_verlag für dieses Rezensionsexemplar.

#MrSkelly #ChristianWatson #bookstagramgermany

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