Hinweis: Ich habe dieses Kartenset selbst gekauft. Der Beitrag enthält meine persönliche Meinung.
Ich habe dieses Kartenset gesehen und war eigentlich schon verloren, bevor ich wusste, was genau darin steckt. Schwarz, Gold, diese feinen surrealen Zeichnungen und innen plötzlich dieses intensive Violett. Sehr zurückhaltend ist das alles nicht. Zum Glück. Hier ist meine POESIS Les cartes intuitives Rezension.
Titel: POESIS – Les cartes intuitives
Künstlerin: Andrea Wan
Umfang: 77 Karten, französischsprachig
Worum es bei „POESIS – Les cartes intuitives“ geht
Jede Karte steht für eine andere Erfahrung oder Etappe, gemeinsam sollen sie eine Art Reise durch das Leben bilden. Sie können zur Selbstreflexion, als Inspirationsquelle, zur intuitiven Entscheidungsfindung oder einfach als Ausgangspunkt für eigene Gedanken verwendet werden.
Da das Set französischsprachig ist, muss man natürlich bereit sein, sich auf die Sprache einzulassen oder einzelne Texte nachzuschlagen. Mich stört das überhaupt nicht. Im Gegenteil: Dadurch schaue ich noch genauer hin und beschäftige mich intensiver mit einzelnen Karten.
Bilder, die nichts erklären: meine POESIS Les cartes intuitives Rezension
Was mich besonders anspricht, ist die Bildsprache. Die Illustrationen sind reduziert und gleichzeitig seltsam traumartig. Menschen, Pflanzen, Tiere und fantastische Elemente verbinden sich zu Bildern, die nicht sofort erklären, was man darin sehen soll.
Und genau das möchte ich bei solchen Karten. Ich brauche keine Karte, die mir möglichst eindeutig sagt: Heute passiert X und morgen Y. Ich möchte etwas anschauen und merken, was mein eigener Kopf daraus macht.
Fazit zu „POESIS – Les cartes intuitives“
Auch die Ausstattung ist wunderschön. Die schwarze Box, die goldenen Zeichnungen und das violette Innere machen „POESIS“ schon optisch zu einem kleinen Kunstobjekt.
Für mich ist es deshalb weniger ein klassisches Orakel als eine Sammlung visueller Denkanstöße. Zum Ziehen, Anschauen, Nachdenken, Schreiben und manchmal einfach nur zum Staunen.
