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Schlagwort: Psychische Erkrankungen

Rezension: Emotional unreife Eltern- Lindsay C. Gibson

22. Juli 2024
von Fidi
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Dunkelrot Rezi Emotional unreife Eltern. Das Cover ist hellblau mit einem grafischen Element das ein Haus mit Herz zeigt.

Bindungstheorie und Bindungsstörungen sind faszinierend. Dieses Buch erhellt …

Kategorie Rezensionen- books Bücher Livres
Schlagwörter @team.bloggerportal, Arbeitsbuch zu emotional unreife Eltern, Bindungsstörungen, Bindungstheorie, Emotional unreife Eltern, Fallgeschichten, Fragestellungen, Kailash Verlag, Kalte Kindheit, Lindsay C. Gibson, Psychische Erkrankungen

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Von außen ein ganz normales Gespräch. Von innen ungefähr zwölf offene Tabs, ein bisschen Herzklopfen und die dringende Frage, was man eigentlich mit seinen Händen macht.

Aber ja. Hallo erst mal. 😉

#dunkelrot #flirten #herzklopfen

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Von außen ein ganz normales Gespräch. Von innen ungefähr zwölf offene Tabs, ein bisschen Herzklopfen und die dringende Frage, was man eigentlich mit seinen Händen macht.

Aber ja. Hallo erst mal. 😉

#dunkelrot #flirten #herzklopfen

Von außen ein ganz normales Gespräch. Von innen ungefähr zwölf offene Tabs, ein bisschen Herzklopfen und die dringende Frage, was man eigentlich mit seinen Händen macht.

Aber ja. Hallo erst mal. 😉

#dunkelrot #flirten #herzklopfen

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#selbstgekauft

📚 UND SCHNEE KANN MAN BRATEN – Oliver Peral

Manche Familiengeschichten bleiben jahrzehntelang unerzählt. Nicht, weil nichts passiert wäre, sondern weil das, was passiert ist, zu schwer wog, um es am Küchentisch nebenbei zu erwähnen.

Genau dort setzt dieser Roman an. Er beginnt 1938 im spanischen Dorf Los Isidros, zur Zeit der Franco-Diktatur. Die junge Inés verliebt sich in Manuel, einen Freiheitskämpfer, der von einem demokratischen Spanien träumt. Dieser Traum bleibt nicht folgenlos. Manuel wird verfolgt, und was damals geschieht, verändert das Leben aller Beteiligten dauerhaft.

Die zweite Zeitebene spielt Jahrzehnte später in Osnabrück, bei Inés` Enkel Oliver und seinem Verhältnis zu seinem Vater Julián. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten, und man merkt beim Lesen, dass hier jemand eine Geschichte erzählt, die ihn selbst betrifft.

Ehrlich gesagt weiß ich über diesen Teil der europäischen Geschichte nicht allzu viel. Spanischer Bürgerkrieg und Franco-Diktatur kamen in meiner Schulzeit höchstens am Rand vor. Genau deshalb hat mich das Buch so beeindruckt: Es erzählt eine Diktatur nicht über Jahreszahlen, sondern über Menschen, die mitten darin ihr Leben führen mussten.

Dabei stellt sich beim Lesen fast von selbst die Frage, wie viel von einer Diktatur in einer Familie hängen bleibt, wenn die Diktatur längst Geschichte ist. Verfolgung, Flucht und Schweigen hören nicht auf, wenn die Regierung wechselt. Sie wandern weiter, in Erzählungen, in Auslassungen, in einer bestimmten Art, über bestimmte Dinge nicht zu sprechen.

Der Titel wirkt daneben erst einmal rätselhaft, fast komisch. Er passt aber zu einem Buch, das seine schweren Themen nicht durchgehend schwer erzählt, sondern auch Platz für Humor und Alltag lässt.

Ich habe es mit dem Gefühl zugeklappt, über ein Stück europäische Geschichte mehr zu wissen als vorher. Und zwar auf die Art, die hängen bleibt: über Menschen.

Das Buch habe ich selbst gekauft.

#OliverPeral #UndSchneeKannManBraten #Familienroman #Spanien #bookstagramgermany

9 1
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#selbstgekauft

📚 UND SCHNEE KANN MAN BRATEN – Oliver Peral

Manche Familiengeschichten bleiben jahrzehntelang unerzählt. Nicht, weil nichts passiert wäre, sondern weil das, was passiert ist, zu schwer wog, um es am Küchentisch nebenbei zu erwähnen.

Genau dort setzt dieser Roman an. Er beginnt 1938 im spanischen Dorf Los Isidros, zur Zeit der Franco-Diktatur. Die junge Inés verliebt sich in Manuel, einen Freiheitskämpfer, der von einem demokratischen Spanien träumt. Dieser Traum bleibt nicht folgenlos. Manuel wird verfolgt, und was damals geschieht, verändert das Leben aller Beteiligten dauerhaft.

Die zweite Zeitebene spielt Jahrzehnte später in Osnabrück, bei Inés' Enkel Oliver und seinem Verhältnis zu seinem Vater Julián. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten, und man merkt beim Lesen, dass hier jemand eine Geschichte erzählt, die ihn selbst betrifft.

Ehrlich gesagt weiß ich über diesen Teil der europäischen Geschichte nicht allzu viel. Spanischer Bürgerkrieg und Franco-Diktatur kamen in meiner Schulzeit höchstens am Rand vor. Genau deshalb hat mich das Buch so beeindruckt: Es erzählt eine Diktatur nicht über Jahreszahlen, sondern über Menschen, die mitten darin ihr Leben führen mussten.

Dabei stellt sich beim Lesen fast von selbst die Frage, wie viel von einer Diktatur in einer Familie hängen bleibt, wenn die Diktatur längst Geschichte ist. Verfolgung, Flucht und Schweigen hören nicht auf, wenn die Regierung wechselt. Sie wandern weiter, in Erzählungen, in Auslassungen, in einer bestimmten Art, über bestimmte Dinge nicht zu sprechen.

Der Titel wirkt daneben erst einmal rätselhaft, fast komisch. Er passt aber zu einem Buch, das seine schweren Themen nicht durchgehend schwer erzählt, sondern auch Platz für Humor und Alltag lässt.

Ich habe es mit dem Gefühl zugeklappt, über ein Stück europäische Geschichte mehr zu wissen als vorher. Und zwar auf die Art, die hängen bleibt: über Menschen.

Das Buch habe ich selbst gekauft.

#OliverPeral #UndSchneeKannManBraten #Familienroman #Spanien #bookstagramgermany

#selbstgekauft

📚 UND SCHNEE KANN MAN BRATEN – Oliver Peral

Manche Familiengeschichten bleiben jahrzehntelang unerzählt. Nicht, weil nichts passiert wäre, sondern weil das, was passiert ist, zu schwer wog, um es am Küchentisch nebenbei zu erwähnen.

Genau dort setzt dieser Roman an. Er beginnt 1938 im spanischen Dorf Los Isidros, zur Zeit der Franco-Diktatur. Die junge Inés verliebt sich in Manuel, einen Freiheitskämpfer, der von einem demokratischen Spanien träumt. Dieser Traum bleibt nicht folgenlos. Manuel wird verfolgt, und was damals geschieht, verändert das Leben aller Beteiligten dauerhaft.

Die zweite Zeitebene spielt Jahrzehnte später in Osnabrück, bei Inés` Enkel Oliver und seinem Verhältnis zu seinem Vater Julián. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten, und man merkt beim Lesen, dass hier jemand eine Geschichte erzählt, die ihn selbst betrifft.

Ehrlich gesagt weiß ich über diesen Teil der europäischen Geschichte nicht allzu viel. Spanischer Bürgerkrieg und Franco-Diktatur kamen in meiner Schulzeit höchstens am Rand vor. Genau deshalb hat mich das Buch so beeindruckt: Es erzählt eine Diktatur nicht über Jahreszahlen, sondern über Menschen, die mitten darin ihr Leben führen mussten.

Dabei stellt sich beim Lesen fast von selbst die Frage, wie viel von einer Diktatur in einer Familie hängen bleibt, wenn die Diktatur längst Geschichte ist. Verfolgung, Flucht und Schweigen hören nicht auf, wenn die Regierung wechselt. Sie wandern weiter, in Erzählungen, in Auslassungen, in einer bestimmten Art, über bestimmte Dinge nicht zu sprechen.

Der Titel wirkt daneben erst einmal rätselhaft, fast komisch. Er passt aber zu einem Buch, das seine schweren Themen nicht durchgehend schwer erzählt, sondern auch Platz für Humor und Alltag lässt.

Ich habe es mit dem Gefühl zugeklappt, über ein Stück europäische Geschichte mehr zu wissen als vorher. Und zwar auf die Art, die hängen bleibt: über Menschen.

Das Buch habe ich selbst gekauft.

#OliverPeral #UndSchneeKannManBraten #Familienroman #Spanien #bookstagramgermany

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#werbung #rezensionsexemplar

📚 STATION 9 – Naomi Williams

Eine Frau wird in einer psychiatrischen Einrichtung wach und kann sich an entscheidende Teile ihres Lebens nicht erinnern. Gleichzeitig steht eine Frage im Raum, die alles verändert: Ist sie Opfer, Zeugin – oder möglicherweise selbst Täterin?

Damit setzt Naomi Williams in „Station 9“ einen wirkungsvollen Haken. Denn wenn die Hauptfigur ihrer eigenen Erinnerung nicht trauen kann, fehlt auch mir beim Lesen der feste Boden. Jede neue Information könnte ein Puzzleteil sein. Oder genau das Gegenteil.

Psychothriller arbeiten gern mit unzuverlässiger Wahrnehmung und Gedächtnislücken. Hier passt dieses Prinzip unmittelbar zum Schauplatz. Die geschlossene Umgebung verstärkt das Gefühl, dass Informationen kontrolliert werden. Gespräche bekommen mehrere Bedeutungen, Erinnerungsfetzen wirken verdächtig und selbst vermeintliche Gewissheiten halten nicht lange.

Was mich angetrieben hat, war nicht nur die Frage nach einem möglichen Verbrechen. Spannender ist, wie sich das Bild der Patientin verändert. Was weiß sie wirklich? Was wurde ihr erzählt? Welche Erinnerungen sind verlässlich? Und was passiert, wenn die eigene Vergangenheit nicht mehr als Orientierung zur Verfügung steht?

Williams hält das Tempo hoch und setzt auf Verdachtsmomente und neue Informationen. Das ist kein Roman, bei dem ich mich lange in Landschaftsbeschreibungen verlieren möchte. Ich will wissen, was passiert ist. Genau dieses Bedürfnis nutzt das Buch geschickt.

Bei einem Psychothriller dieser Art gehört Misstrauen zur Grundausstattung. Nach einigen Kapiteln verdächtigt man vorsichtshalber praktisch jeden Menschen, der einen vollständigen Satz spricht. Das Genre hat uns offenbar zu reizenden Zeitgenossen erzogen.

„Station 9“ funktioniert für mich besonders gut, wenn man Thriller mag, bei denen Erinnerung selbst zum Rätsel wird. Die Ausgangslage ist klaustrophobisch, die Perspektive unsicher und die zentrale Frage bleibt lange genug offen, um „nur noch ein Kapitel“ mehrfach ausgesprochen schlecht altern zu lassen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#NaomiWilliams #Station9 #bookstagramgermany

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#werbung #rezensionsexemplar

📚 STATION 9 – Naomi Williams

Eine Frau wird in einer psychiatrischen Einrichtung wach und kann sich an entscheidende Teile ihres Lebens nicht erinnern. Gleichzeitig steht eine Frage im Raum, die alles verändert: Ist sie Opfer, Zeugin – oder möglicherweise selbst Täterin?

Damit setzt Naomi Williams in „Station 9“ einen wirkungsvollen Haken. Denn wenn die Hauptfigur ihrer eigenen Erinnerung nicht trauen kann, fehlt auch mir beim Lesen der feste Boden. Jede neue Information könnte ein Puzzleteil sein. Oder genau das Gegenteil.

Psychothriller arbeiten gern mit unzuverlässiger Wahrnehmung und Gedächtnislücken. Hier passt dieses Prinzip unmittelbar zum Schauplatz. Die geschlossene Umgebung verstärkt das Gefühl, dass Informationen kontrolliert werden. Gespräche bekommen mehrere Bedeutungen, Erinnerungsfetzen wirken verdächtig und selbst vermeintliche Gewissheiten halten nicht lange.

Was mich angetrieben hat, war nicht nur die Frage nach einem möglichen Verbrechen. Spannender ist, wie sich das Bild der Patientin verändert. Was weiß sie wirklich? Was wurde ihr erzählt? Welche Erinnerungen sind verlässlich? Und was passiert, wenn die eigene Vergangenheit nicht mehr als Orientierung zur Verfügung steht?

Williams hält das Tempo hoch und setzt auf Verdachtsmomente und neue Informationen. Das ist kein Roman, bei dem ich mich lange in Landschaftsbeschreibungen verlieren möchte. Ich will wissen, was passiert ist. Genau dieses Bedürfnis nutzt das Buch geschickt.

Bei einem Psychothriller dieser Art gehört Misstrauen zur Grundausstattung. Nach einigen Kapiteln verdächtigt man vorsichtshalber praktisch jeden Menschen, der einen vollständigen Satz spricht. Das Genre hat uns offenbar zu reizenden Zeitgenossen erzogen.

„Station 9“ funktioniert für mich besonders gut, wenn man Thriller mag, bei denen Erinnerung selbst zum Rätsel wird. Die Ausgangslage ist klaustrophobisch, die Perspektive unsicher und die zentrale Frage bleibt lange genug offen, um „nur noch ein Kapitel“ mehrfach ausgesprochen schlecht altern zu lassen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#NaomiWilliams #Station9 #bookstagramgermany

#werbung #rezensionsexemplar

📚 STATION 9 – Naomi Williams

Eine Frau wird in einer psychiatrischen Einrichtung wach und kann sich an entscheidende Teile ihres Lebens nicht erinnern. Gleichzeitig steht eine Frage im Raum, die alles verändert: Ist sie Opfer, Zeugin – oder möglicherweise selbst Täterin?

Damit setzt Naomi Williams in „Station 9“ einen wirkungsvollen Haken. Denn wenn die Hauptfigur ihrer eigenen Erinnerung nicht trauen kann, fehlt auch mir beim Lesen der feste Boden. Jede neue Information könnte ein Puzzleteil sein. Oder genau das Gegenteil.

Psychothriller arbeiten gern mit unzuverlässiger Wahrnehmung und Gedächtnislücken. Hier passt dieses Prinzip unmittelbar zum Schauplatz. Die geschlossene Umgebung verstärkt das Gefühl, dass Informationen kontrolliert werden. Gespräche bekommen mehrere Bedeutungen, Erinnerungsfetzen wirken verdächtig und selbst vermeintliche Gewissheiten halten nicht lange.

Was mich angetrieben hat, war nicht nur die Frage nach einem möglichen Verbrechen. Spannender ist, wie sich das Bild der Patientin verändert. Was weiß sie wirklich? Was wurde ihr erzählt? Welche Erinnerungen sind verlässlich? Und was passiert, wenn die eigene Vergangenheit nicht mehr als Orientierung zur Verfügung steht?

Williams hält das Tempo hoch und setzt auf Verdachtsmomente und neue Informationen. Das ist kein Roman, bei dem ich mich lange in Landschaftsbeschreibungen verlieren möchte. Ich will wissen, was passiert ist. Genau dieses Bedürfnis nutzt das Buch geschickt.

Bei einem Psychothriller dieser Art gehört Misstrauen zur Grundausstattung. Nach einigen Kapiteln verdächtigt man vorsichtshalber praktisch jeden Menschen, der einen vollständigen Satz spricht. Das Genre hat uns offenbar zu reizenden Zeitgenossen erzogen.

„Station 9“ funktioniert für mich besonders gut, wenn man Thriller mag, bei denen Erinnerung selbst zum Rätsel wird. Die Ausgangslage ist klaustrophobisch, die Perspektive unsicher und die zentrale Frage bleibt lange genug offen, um „nur noch ein Kapitel“ mehrfach ausgesprochen schlecht altern zu lassen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#NaomiWilliams #Station9 #bookstagramgermany

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#werbung #rezensionsexemplar

📚 LANG LEBEN, ERFÜLLT BLEIBEN – Kerry Burnight

Über das Älterwerden wird oft gesprochen, als wäre es entweder ein medizinisches Problem oder ein Wellnessprojekt. Kerry Burnight interessiert etwas anderes: Was brauchen wir, damit ein langes Leben nicht nur möglichst viele Jahre umfasst, sondern sich auch tatsächlich nach Leben anfühlt?

„Lang leben, erfüllt bleiben“ verbindet Erkenntnisse über gesundes Altern mit der Frage nach Lebensqualität. Dabei geht es nicht um die nächste Wunderformel, mit der wir angeblich 103 werden. Burnight schaut breiter auf das Thema. Körperliche Gesundheit spielt eine Rolle, aber ebenso Beziehungen, Sinn, geistige Beweglichkeit, Selbstständigkeit und der Umgang mit Veränderungen.

Das hat mir besonders gefallen. Altern wird nicht ausschließlich als Verlustgeschichte erzählt. Natürlich verändern sich Körper und Möglichkeiten. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass das Leben kleiner werden muss. Burnight richtet den Blick darauf, welche Faktoren wir beeinflussen können und wie früh Entscheidungen beginnen, die später unsere Lebensqualität prägen.

Interessant fand ich auch den Gedanken, dass soziale Verbundenheit kein hübsches Extra neben Ernährung und Bewegung ist. Beziehungen, Zugehörigkeit und das Gefühl, gebraucht zu werden, gehören wesentlich dazu. Damit verschiebt sich die Frage von „Wie bleibe ich jung?“ zu einer sinnvolleren: „Wie möchte ich älter werden?“

Nicht jede Empfehlung wird neu sein. Vieles kennt man: bewegen, Kontakte pflegen, neugierig bleiben, Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Der Wert liegt für mich in der Verbindung dieser Bereiche und darin, sie nicht als weitere Optimierungsliste zu präsentieren.

Ich habe das Buch deshalb weniger als Anleitung zum möglichst langen Überleben gelesen, sondern als Einladung, über das eigene zukünftige Leben nachzudenken. Hundert werden ist schließlich kein überzeugendes Ziel, wenn die Jahrzehnte davor nur aus dem Abhaken von Gesundheitsregeln bestehen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#KerryBurnight #LangLebenErfuelltBleiben #bookstagramgermany

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#werbung #rezensionsexemplar

📚 LANG LEBEN, ERFÜLLT BLEIBEN – Kerry Burnight

Über das Älterwerden wird oft gesprochen, als wäre es entweder ein medizinisches Problem oder ein Wellnessprojekt. Kerry Burnight interessiert etwas anderes: Was brauchen wir, damit ein langes Leben nicht nur möglichst viele Jahre umfasst, sondern sich auch tatsächlich nach Leben anfühlt?

„Lang leben, erfüllt bleiben“ verbindet Erkenntnisse über gesundes Altern mit der Frage nach Lebensqualität. Dabei geht es nicht um die nächste Wunderformel, mit der wir angeblich 103 werden. Burnight schaut breiter auf das Thema. Körperliche Gesundheit spielt eine Rolle, aber ebenso Beziehungen, Sinn, geistige Beweglichkeit, Selbstständigkeit und der Umgang mit Veränderungen.

Das hat mir besonders gefallen. Altern wird nicht ausschließlich als Verlustgeschichte erzählt. Natürlich verändern sich Körper und Möglichkeiten. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass das Leben kleiner werden muss. Burnight richtet den Blick darauf, welche Faktoren wir beeinflussen können und wie früh Entscheidungen beginnen, die später unsere Lebensqualität prägen.

Interessant fand ich auch den Gedanken, dass soziale Verbundenheit kein hübsches Extra neben Ernährung und Bewegung ist. Beziehungen, Zugehörigkeit und das Gefühl, gebraucht zu werden, gehören wesentlich dazu. Damit verschiebt sich die Frage von „Wie bleibe ich jung?“ zu einer sinnvolleren: „Wie möchte ich älter werden?“

Nicht jede Empfehlung wird neu sein. Vieles kennt man: bewegen, Kontakte pflegen, neugierig bleiben, Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Der Wert liegt für mich in der Verbindung dieser Bereiche und darin, sie nicht als weitere Optimierungsliste zu präsentieren.

Ich habe das Buch deshalb weniger als Anleitung zum möglichst langen Überleben gelesen, sondern als Einladung, über das eigene zukünftige Leben nachzudenken. Hundert werden ist schließlich kein überzeugendes Ziel, wenn die Jahrzehnte davor nur aus dem Abhaken von Gesundheitsregeln bestehen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#KerryBurnight #LangLebenErfuelltBleiben #bookstagramgermany

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📚 LANG LEBEN, ERFÜLLT BLEIBEN – Kerry Burnight

Über das Älterwerden wird oft gesprochen, als wäre es entweder ein medizinisches Problem oder ein Wellnessprojekt. Kerry Burnight interessiert etwas anderes: Was brauchen wir, damit ein langes Leben nicht nur möglichst viele Jahre umfasst, sondern sich auch tatsächlich nach Leben anfühlt?

„Lang leben, erfüllt bleiben“ verbindet Erkenntnisse über gesundes Altern mit der Frage nach Lebensqualität. Dabei geht es nicht um die nächste Wunderformel, mit der wir angeblich 103 werden. Burnight schaut breiter auf das Thema. Körperliche Gesundheit spielt eine Rolle, aber ebenso Beziehungen, Sinn, geistige Beweglichkeit, Selbstständigkeit und der Umgang mit Veränderungen.

Das hat mir besonders gefallen. Altern wird nicht ausschließlich als Verlustgeschichte erzählt. Natürlich verändern sich Körper und Möglichkeiten. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass das Leben kleiner werden muss. Burnight richtet den Blick darauf, welche Faktoren wir beeinflussen können und wie früh Entscheidungen beginnen, die später unsere Lebensqualität prägen.

Interessant fand ich auch den Gedanken, dass soziale Verbundenheit kein hübsches Extra neben Ernährung und Bewegung ist. Beziehungen, Zugehörigkeit und das Gefühl, gebraucht zu werden, gehören wesentlich dazu. Damit verschiebt sich die Frage von „Wie bleibe ich jung?“ zu einer sinnvolleren: „Wie möchte ich älter werden?“

Nicht jede Empfehlung wird neu sein. Vieles kennt man: bewegen, Kontakte pflegen, neugierig bleiben, Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen. Der Wert liegt für mich in der Verbindung dieser Bereiche und darin, sie nicht als weitere Optimierungsliste zu präsentieren.

Ich habe das Buch deshalb weniger als Anleitung zum möglichst langen Überleben gelesen, sondern als Einladung, über das eigene zukünftige Leben nachzudenken. Hundert werden ist schließlich kein überzeugendes Ziel, wenn die Jahrzehnte davor nur aus dem Abhaken von Gesundheitsregeln bestehen.

Vielen Dank an das Team vom @team.bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

#KerryBurnight #LangLebenErfuelltBleiben #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 THE FORGOTTEN COTTAGE – Helen Phifer

Es gibt in Büchern Häuser, die Geborgenheit versprechen. Und dann gibt es Häuser bei @helenphifer. Bei denen werde ich inzwischen bereits misstrauisch, wenn der Makler sagt, die Vorbesitzer seien „ganz plötzlich“ ausgezogen.

„The Forgotten Cottage“ führt Annie Graham erneut dorthin, wo ihre Polizeiarbeit und ihre besondere Empfänglichkeit für das Übernatürliche aufeinandertreffen. Das Cottage im Titel trägt Vergangenheit nicht bloß in alten Mauern. Erinnerungen, Geheimnisse und Ereignisse, die längst abgeschlossen sein sollten, drängen zurück in die Gegenwart. Annie kann sich ihnen nicht einfach entziehen – für ihre Lebensqualität bedauerlich, für meine Lektüre ausgesprochen praktisch.

Dieser Band hat für mich einen anderen Reiz als ein klassischer Whodunit. Natürlich möchte ich wissen, was geschehen ist. Gleichzeitig interessiert mich, wie sich die verschiedenen Zeitebenen und Spuren verbinden. Phifer nutzt das Übernatürliche nicht als Joker kurz vor Schluss. Von Anfang an gehört es zu Annies Realität und beeinflusst, wie sie nach Antworten sucht.

Ich mag außerdem, dass eine fortlaufende Reihe irgendwann etwas Vertrautes bekommt. Man kennt Annie, weiß, welche Erfahrungen sie bereits gemacht hat, und muss nicht jedes Mal neu überzeugt werden, dass Geister in dieser Welt tatsächlich existieren. Dadurch kann die Geschichte schneller in ihre düstere Atmosphäre eintauchen.

„The Forgotten Cottage“ lebt für mich von diesem Mix aus Krimi, Spukgeschichte und Familiengeheimnis. Es gibt bedrohliche Momente, historische Schatten und diese britische Kulisse, die bei Tageslicht hübsch aussieht und nach Sonnenuntergang plötzlich eine ausgesprochen schlechte Idee sein kann.

Ich lese die Annie-Graham-Bücher, weil sie unkompliziert Spannung und Übernatürliches verbinden und eine Serienfigur haben, zu der ich gern zurückkehre. Dass ich inzwischen Immobilien mit Vorgeschichte skeptischer betrachte, nehme ich hin.

Und dieses Cottage? Würde ich trotzdem nicht kaufen.

#HelenPhifer #TheForgottenCottage #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 THE FORGOTTEN COTTAGE – Helen Phifer

Es gibt in Büchern Häuser, die Geborgenheit versprechen. Und dann gibt es Häuser bei @helenphifer. Bei denen werde ich inzwischen bereits misstrauisch, wenn der Makler sagt, die Vorbesitzer seien „ganz plötzlich“ ausgezogen.

„The Forgotten Cottage“ führt Annie Graham erneut dorthin, wo ihre Polizeiarbeit und ihre besondere Empfänglichkeit für das Übernatürliche aufeinandertreffen. Das Cottage im Titel trägt Vergangenheit nicht bloß in alten Mauern. Erinnerungen, Geheimnisse und Ereignisse, die längst abgeschlossen sein sollten, drängen zurück in die Gegenwart. Annie kann sich ihnen nicht einfach entziehen – für ihre Lebensqualität bedauerlich, für meine Lektüre ausgesprochen praktisch.

Dieser Band hat für mich einen anderen Reiz als ein klassischer Whodunit. Natürlich möchte ich wissen, was geschehen ist. Gleichzeitig interessiert mich, wie sich die verschiedenen Zeitebenen und Spuren verbinden. Phifer nutzt das Übernatürliche nicht als Joker kurz vor Schluss. Von Anfang an gehört es zu Annies Realität und beeinflusst, wie sie nach Antworten sucht.

Ich mag außerdem, dass eine fortlaufende Reihe irgendwann etwas Vertrautes bekommt. Man kennt Annie, weiß, welche Erfahrungen sie bereits gemacht hat, und muss nicht jedes Mal neu überzeugt werden, dass Geister in dieser Welt tatsächlich existieren. Dadurch kann die Geschichte schneller in ihre düstere Atmosphäre eintauchen.

„The Forgotten Cottage“ lebt für mich von diesem Mix aus Krimi, Spukgeschichte und Familiengeheimnis. Es gibt bedrohliche Momente, historische Schatten und diese britische Kulisse, die bei Tageslicht hübsch aussieht und nach Sonnenuntergang plötzlich eine ausgesprochen schlechte Idee sein kann.

Ich lese die Annie-Graham-Bücher, weil sie unkompliziert Spannung und Übernatürliches verbinden und eine Serienfigur haben, zu der ich gern zurückkehre. Dass ich inzwischen Immobilien mit Vorgeschichte skeptischer betrachte, nehme ich hin.

Und dieses Cottage? Würde ich trotzdem nicht kaufen.

#HelenPhifer #TheForgottenCottage #bookstagramgermany

#selbstgekauft

📚 THE FORGOTTEN COTTAGE – Helen Phifer

Es gibt in Büchern Häuser, die Geborgenheit versprechen. Und dann gibt es Häuser bei @helenphifer. Bei denen werde ich inzwischen bereits misstrauisch, wenn der Makler sagt, die Vorbesitzer seien „ganz plötzlich“ ausgezogen.

„The Forgotten Cottage“ führt Annie Graham erneut dorthin, wo ihre Polizeiarbeit und ihre besondere Empfänglichkeit für das Übernatürliche aufeinandertreffen. Das Cottage im Titel trägt Vergangenheit nicht bloß in alten Mauern. Erinnerungen, Geheimnisse und Ereignisse, die längst abgeschlossen sein sollten, drängen zurück in die Gegenwart. Annie kann sich ihnen nicht einfach entziehen – für ihre Lebensqualität bedauerlich, für meine Lektüre ausgesprochen praktisch.

Dieser Band hat für mich einen anderen Reiz als ein klassischer Whodunit. Natürlich möchte ich wissen, was geschehen ist. Gleichzeitig interessiert mich, wie sich die verschiedenen Zeitebenen und Spuren verbinden. Phifer nutzt das Übernatürliche nicht als Joker kurz vor Schluss. Von Anfang an gehört es zu Annies Realität und beeinflusst, wie sie nach Antworten sucht.

Ich mag außerdem, dass eine fortlaufende Reihe irgendwann etwas Vertrautes bekommt. Man kennt Annie, weiß, welche Erfahrungen sie bereits gemacht hat, und muss nicht jedes Mal neu überzeugt werden, dass Geister in dieser Welt tatsächlich existieren. Dadurch kann die Geschichte schneller in ihre düstere Atmosphäre eintauchen.

„The Forgotten Cottage“ lebt für mich von diesem Mix aus Krimi, Spukgeschichte und Familiengeheimnis. Es gibt bedrohliche Momente, historische Schatten und diese britische Kulisse, die bei Tageslicht hübsch aussieht und nach Sonnenuntergang plötzlich eine ausgesprochen schlechte Idee sein kann.

Ich lese die Annie-Graham-Bücher, weil sie unkompliziert Spannung und Übernatürliches verbinden und eine Serienfigur haben, zu der ich gern zurückkehre. Dass ich inzwischen Immobilien mit Vorgeschichte skeptischer betrachte, nehme ich hin.

Und dieses Cottage? Würde ich trotzdem nicht kaufen.

#HelenPhifer #TheForgottenCottage #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 THE GHOST HOUSE – Helen Phifer

Ein altes Haus, eine Familiengeschichte, die besser nicht unter der Oberfläche geblieben wäre, und Annie Graham mittendrin: „The Ghost House“ ist genau die Sorte Buch, bei der ich schon beim Titel weiß, dass vernünftige Menschen vermutlich einfach nicht in den Keller gehen würden. Zum Glück sind Romanfiguren selten vernünftig.

Mit diesem Band beginnt Helen Phifers Annie-Graham-Reihe. Annie arbeitet bei der Polizei und bringt damit eigentlich schon genügend reale Abgründe aus ihrem Berufsalltag mit. Doch in diesem Fall reicht klassische Ermittlungsarbeit nicht aus. Das Übernatürliche ist keine hübsche Dekoration am Rand, sondern gehört fest zur Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander, und Annie muss akzeptieren, dass sich nicht alles mit Beweisen, Akten und gesundem Menschenverstand erklären lässt.

Gerade diese Verbindung hat mir Spaß gemacht. „The Ghost House“ ist weder reiner Krimi noch reine Geistergeschichte. Phifer nimmt von beidem genug, um eine sehr eigene Atmosphäre zu schaffen. Auf der einen Seite gibt es Geheimnisse, Nachforschungen und konkrete Gefahren, auf der anderen dieses dauernde Gefühl, dass im Raum noch jemand sein könnte, den eigentlich niemand sehen dürfte.

Annie funktioniert für mich als Mittelpunkt der Reihe, weil sie nicht wie eine unerschütterliche Geisterjägerin angelegt ist. Sie reagiert auf das Unfassbare durchaus menschlich und muss gleichzeitig weiter funktionieren. Dadurch bekommt das Übersinnliche Bodenhaftung.

Wer psychologisch ausgefeilte Hochliteratur erwartet, sucht hier im falschen Spukhaus. Ich wollte Spannung, britische Schauplätze, düstere Familiengeheimnisse und eine ordentliche Portion Paranormales – und genau das habe ich bekommen.

„The Ghost House“ war für mich vor allem eines: der perfekte Einstieg in eine Reihe, bei der alte Häuser konsequent verdächtig sind und die Toten offenbar keinerlei Respekt vor Dienstzeiten haben.

@helenphifer

#HelenPhifer #TheGhostHouse #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 THE GHOST HOUSE – Helen Phifer

Ein altes Haus, eine Familiengeschichte, die besser nicht unter der Oberfläche geblieben wäre, und Annie Graham mittendrin: „The Ghost House“ ist genau die Sorte Buch, bei der ich schon beim Titel weiß, dass vernünftige Menschen vermutlich einfach nicht in den Keller gehen würden. Zum Glück sind Romanfiguren selten vernünftig.

Mit diesem Band beginnt Helen Phifers Annie-Graham-Reihe. Annie arbeitet bei der Polizei und bringt damit eigentlich schon genügend reale Abgründe aus ihrem Berufsalltag mit. Doch in diesem Fall reicht klassische Ermittlungsarbeit nicht aus. Das Übernatürliche ist keine hübsche Dekoration am Rand, sondern gehört fest zur Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander, und Annie muss akzeptieren, dass sich nicht alles mit Beweisen, Akten und gesundem Menschenverstand erklären lässt.

Gerade diese Verbindung hat mir Spaß gemacht. „The Ghost House“ ist weder reiner Krimi noch reine Geistergeschichte. Phifer nimmt von beidem genug, um eine sehr eigene Atmosphäre zu schaffen. Auf der einen Seite gibt es Geheimnisse, Nachforschungen und konkrete Gefahren, auf der anderen dieses dauernde Gefühl, dass im Raum noch jemand sein könnte, den eigentlich niemand sehen dürfte.

Annie funktioniert für mich als Mittelpunkt der Reihe, weil sie nicht wie eine unerschütterliche Geisterjägerin angelegt ist. Sie reagiert auf das Unfassbare durchaus menschlich und muss gleichzeitig weiter funktionieren. Dadurch bekommt das Übersinnliche Bodenhaftung.

Wer psychologisch ausgefeilte Hochliteratur erwartet, sucht hier im falschen Spukhaus. Ich wollte Spannung, britische Schauplätze, düstere Familiengeheimnisse und eine ordentliche Portion Paranormales – und genau das habe ich bekommen.

„The Ghost House“ war für mich vor allem eines: der perfekte Einstieg in eine Reihe, bei der alte Häuser konsequent verdächtig sind und die Toten offenbar keinerlei Respekt vor Dienstzeiten haben.

@helenphifer

#HelenPhifer #TheGhostHouse #bookstagramgermany

#selbstgekauft

📚 THE GHOST HOUSE – Helen Phifer

Ein altes Haus, eine Familiengeschichte, die besser nicht unter der Oberfläche geblieben wäre, und Annie Graham mittendrin: „The Ghost House“ ist genau die Sorte Buch, bei der ich schon beim Titel weiß, dass vernünftige Menschen vermutlich einfach nicht in den Keller gehen würden. Zum Glück sind Romanfiguren selten vernünftig.

Mit diesem Band beginnt Helen Phifers Annie-Graham-Reihe. Annie arbeitet bei der Polizei und bringt damit eigentlich schon genügend reale Abgründe aus ihrem Berufsalltag mit. Doch in diesem Fall reicht klassische Ermittlungsarbeit nicht aus. Das Übernatürliche ist keine hübsche Dekoration am Rand, sondern gehört fest zur Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander, und Annie muss akzeptieren, dass sich nicht alles mit Beweisen, Akten und gesundem Menschenverstand erklären lässt.

Gerade diese Verbindung hat mir Spaß gemacht. „The Ghost House“ ist weder reiner Krimi noch reine Geistergeschichte. Phifer nimmt von beidem genug, um eine sehr eigene Atmosphäre zu schaffen. Auf der einen Seite gibt es Geheimnisse, Nachforschungen und konkrete Gefahren, auf der anderen dieses dauernde Gefühl, dass im Raum noch jemand sein könnte, den eigentlich niemand sehen dürfte.

Annie funktioniert für mich als Mittelpunkt der Reihe, weil sie nicht wie eine unerschütterliche Geisterjägerin angelegt ist. Sie reagiert auf das Unfassbare durchaus menschlich und muss gleichzeitig weiter funktionieren. Dadurch bekommt das Übersinnliche Bodenhaftung.

Wer psychologisch ausgefeilte Hochliteratur erwartet, sucht hier im falschen Spukhaus. Ich wollte Spannung, britische Schauplätze, düstere Familiengeheimnisse und eine ordentliche Portion Paranormales – und genau das habe ich bekommen.

„The Ghost House“ war für mich vor allem eines: der perfekte Einstieg in eine Reihe, bei der alte Häuser konsequent verdächtig sind und die Toten offenbar keinerlei Respekt vor Dienstzeiten haben.

@helenphifer

#HelenPhifer #TheGhostHouse #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 SECRETS OF THE SHADOWS – Helen Phifer

Bei manchen Reihen kehrt man wegen einer Figur zurück. Bei Annie Graham ist es bei mir zusätzlich dieses verlässliche Gefühl, dass hinter einer vollkommen normalen Tür vermutlich seit Jahrzehnten etwas ausgesprochen Unnormales wartet.

„Secrets of the Shadows“ gehört zur Annie-Graham-Reihe von Helen Phifer und verbindet wieder Kriminalhandlung mit Übernatürlichem. Annie ist Polizistin, aber ihre Fälle halten sich nur bedingt an das, was sich in einem Polizeibericht vernünftig erklären ließe. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, alte Geheimnisse weigern sich hartnäckig, begraben zu bleiben, und Häuser sind bei Phifer grundsätzlich keine Immobilien, denen ich nachts allein vertrauen würde.

Was die Reihe für mich so unterhaltsam macht, ist genau diese Mischung. Ich bekomme einen Kriminalfall, Hinweise und Ermittlungen, gleichzeitig aber auch Geistergeschichte und Gothic-Atmosphäre. Phifer versucht gar nicht erst, das Übernatürliche am Ende als quietschende Wasserleitung zu entzaubern. Wer Annie Graham liest, akzeptiert ziemlich schnell: Geister gehören hier zur Arbeitsbeschreibung.

In diesem Band mochte ich besonders, wie stark die Vergangenheit in die Gegenwart hineinragt. Geheimnisse sind nicht einfach Hintergrundinformationen, die irgendwann bequem aufgelöst werden. Sie bestimmen, was Menschen tun, wovor sie Angst haben und welche Entscheidungen sie treffen. Dadurch entsteht Spannung nicht nur aus der Frage, was passiert ist, sondern auch daraus, wer mit den Folgen leben muss.

Literarische Hochakrobatik suche ich in dieser Reihe nicht. Ich lese sie für Atmosphäre, Tempo, Annie und dieses wunderbar britische Gemisch aus Ermittlungsarbeit, alten Häusern, Familiengeheimnissen und Dingen, die besser nicht plötzlich im Schatten auftauchen sollten.

Und genau dafür funktioniert „Secrets of the Shadows“ für mich sehr gut. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man sich noch ein Kapitel erlaubt und anschließend feststellt, dass Mitternacht offenbar ohne vorherige Genehmigung stattgefunden hat.

#HelenPhifer #SecretsOfTheShadows #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 SECRETS OF THE SHADOWS – Helen Phifer

Bei manchen Reihen kehrt man wegen einer Figur zurück. Bei Annie Graham ist es bei mir zusätzlich dieses verlässliche Gefühl, dass hinter einer vollkommen normalen Tür vermutlich seit Jahrzehnten etwas ausgesprochen Unnormales wartet.

„Secrets of the Shadows“ gehört zur Annie-Graham-Reihe von Helen Phifer und verbindet wieder Kriminalhandlung mit Übernatürlichem. Annie ist Polizistin, aber ihre Fälle halten sich nur bedingt an das, was sich in einem Polizeibericht vernünftig erklären ließe. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, alte Geheimnisse weigern sich hartnäckig, begraben zu bleiben, und Häuser sind bei Phifer grundsätzlich keine Immobilien, denen ich nachts allein vertrauen würde.

Was die Reihe für mich so unterhaltsam macht, ist genau diese Mischung. Ich bekomme einen Kriminalfall, Hinweise und Ermittlungen, gleichzeitig aber auch Geistergeschichte und Gothic-Atmosphäre. Phifer versucht gar nicht erst, das Übernatürliche am Ende als quietschende Wasserleitung zu entzaubern. Wer Annie Graham liest, akzeptiert ziemlich schnell: Geister gehören hier zur Arbeitsbeschreibung.

In diesem Band mochte ich besonders, wie stark die Vergangenheit in die Gegenwart hineinragt. Geheimnisse sind nicht einfach Hintergrundinformationen, die irgendwann bequem aufgelöst werden. Sie bestimmen, was Menschen tun, wovor sie Angst haben und welche Entscheidungen sie treffen. Dadurch entsteht Spannung nicht nur aus der Frage, was passiert ist, sondern auch daraus, wer mit den Folgen leben muss.

Literarische Hochakrobatik suche ich in dieser Reihe nicht. Ich lese sie für Atmosphäre, Tempo, Annie und dieses wunderbar britische Gemisch aus Ermittlungsarbeit, alten Häusern, Familiengeheimnissen und Dingen, die besser nicht plötzlich im Schatten auftauchen sollten.

Und genau dafür funktioniert „Secrets of the Shadows“ für mich sehr gut. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man sich noch ein Kapitel erlaubt und anschließend feststellt, dass Mitternacht offenbar ohne vorherige Genehmigung stattgefunden hat.

#HelenPhifer #SecretsOfTheShadows #bookstagramgermany

#selbstgekauft

📚 SECRETS OF THE SHADOWS – Helen Phifer

Bei manchen Reihen kehrt man wegen einer Figur zurück. Bei Annie Graham ist es bei mir zusätzlich dieses verlässliche Gefühl, dass hinter einer vollkommen normalen Tür vermutlich seit Jahrzehnten etwas ausgesprochen Unnormales wartet.

„Secrets of the Shadows“ gehört zur Annie-Graham-Reihe von Helen Phifer und verbindet wieder Kriminalhandlung mit Übernatürlichem. Annie ist Polizistin, aber ihre Fälle halten sich nur bedingt an das, was sich in einem Polizeibericht vernünftig erklären ließe. Vergangenheit und Gegenwart greifen ineinander, alte Geheimnisse weigern sich hartnäckig, begraben zu bleiben, und Häuser sind bei Phifer grundsätzlich keine Immobilien, denen ich nachts allein vertrauen würde.

Was die Reihe für mich so unterhaltsam macht, ist genau diese Mischung. Ich bekomme einen Kriminalfall, Hinweise und Ermittlungen, gleichzeitig aber auch Geistergeschichte und Gothic-Atmosphäre. Phifer versucht gar nicht erst, das Übernatürliche am Ende als quietschende Wasserleitung zu entzaubern. Wer Annie Graham liest, akzeptiert ziemlich schnell: Geister gehören hier zur Arbeitsbeschreibung.

In diesem Band mochte ich besonders, wie stark die Vergangenheit in die Gegenwart hineinragt. Geheimnisse sind nicht einfach Hintergrundinformationen, die irgendwann bequem aufgelöst werden. Sie bestimmen, was Menschen tun, wovor sie Angst haben und welche Entscheidungen sie treffen. Dadurch entsteht Spannung nicht nur aus der Frage, was passiert ist, sondern auch daraus, wer mit den Folgen leben muss.

Literarische Hochakrobatik suche ich in dieser Reihe nicht. Ich lese sie für Atmosphäre, Tempo, Annie und dieses wunderbar britische Gemisch aus Ermittlungsarbeit, alten Häusern, Familiengeheimnissen und Dingen, die besser nicht plötzlich im Schatten auftauchen sollten.

Und genau dafür funktioniert „Secrets of the Shadows“ für mich sehr gut. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man sich noch ein Kapitel erlaubt und anschließend feststellt, dass Mitternacht offenbar ohne vorherige Genehmigung stattgefunden hat.

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#selbstgekauft

📚 THE YEAR OF LIVING DANISHLY – Helen Russell

Mein persönliches Verhältnis zu Dänemark bestand lange aus „schön“, „teuer“ und einer verdächtig hohen Dichte guter Lampen. Helen Russell geht die Sache gründlicher an.

Als ihr Mann einen Job bei LEGO annimmt, zieht die britische Journalistin mit ihm nach Jütland. Aus einem Jahr in Dänemark wird ein Selbstversuch: Warum landen die Dänen in internationalen Glücksstudien so weit oben? Liegt es wirklich an Hygge, Kerzen und Zimtschnecken – oder steckt hinter der berühmten Zufriedenheit etwas wesentlich Komplexeres?

Russell nimmt sich Monat für Monat verschiedene Bereiche des dänischen Lebens vor. Arbeit, Familie, Steuern, Bildung, Vertrauen, Wohnen, Freizeit und natürlich das Wetter kommen auf den Prüfstand. Sie spricht mit Fachleuten, schaut sich Statistiken an und vergleicht ihre neue Umgebung immer wieder mit Großbritannien. Dadurch ist das Buch weder klassischer Reiseführer noch wissenschaftliches Sachbuch. Es ist Reportage, Erfahrungsbericht und neugierige Gesellschaftsbeobachtung zugleich.

Interessant fand ich die Stellen, an denen das gemütliche Dänemark-Klischee Risse bekommt. Hohe Steuern wirken anders, wenn man betrachtet, welche gesellschaftlichen Leistungen damit verbunden sind. Vertrauen ist nicht bloß eine nette Charaktereigenschaft, sondern verändert Alltag und Institutionen. Und eine gute Work-Life-Balance entsteht offenbar nicht dadurch, dass man „Selfcare“ in den Kalender schreibt und anschließend bis 22 Uhr E-Mails beantwortet.

Russells Ton ist leicht und selbstironisch, ohne dass das Buch deshalb oberflächlich bleibt. Nicht jede Verallgemeinerung muss man übernehmen, und manches ist erkennbar aus der Perspektive einer privilegierten Zugezogenen erzählt. Trotzdem funktioniert das Experiment hervorragend als Einladung, über die eigenen Vorstellungen von Arbeit, Gemeinschaft und Zufriedenheit nachzudenken.

Danach wollte ich nicht unbedingt sofort auswandern. Aber ich verstand sehr viel besser, warum „glücklich leben“ politischer und gesellschaftlicher ist, als ein hübsches Hygge-Foto vermuten lässt.

#HelenRussell #TheYearOfLivingDanishly #bookstagramgermany

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#selbstgekauft

📚 THE YEAR OF LIVING DANISHLY – Helen Russell

Mein persönliches Verhältnis zu Dänemark bestand lange aus „schön“, „teuer“ und einer verdächtig hohen Dichte guter Lampen. Helen Russell geht die Sache gründlicher an.

Als ihr Mann einen Job bei LEGO annimmt, zieht die britische Journalistin mit ihm nach Jütland. Aus einem Jahr in Dänemark wird ein Selbstversuch: Warum landen die Dänen in internationalen Glücksstudien so weit oben? Liegt es wirklich an Hygge, Kerzen und Zimtschnecken – oder steckt hinter der berühmten Zufriedenheit etwas wesentlich Komplexeres?

Russell nimmt sich Monat für Monat verschiedene Bereiche des dänischen Lebens vor. Arbeit, Familie, Steuern, Bildung, Vertrauen, Wohnen, Freizeit und natürlich das Wetter kommen auf den Prüfstand. Sie spricht mit Fachleuten, schaut sich Statistiken an und vergleicht ihre neue Umgebung immer wieder mit Großbritannien. Dadurch ist das Buch weder klassischer Reiseführer noch wissenschaftliches Sachbuch. Es ist Reportage, Erfahrungsbericht und neugierige Gesellschaftsbeobachtung zugleich.

Interessant fand ich die Stellen, an denen das gemütliche Dänemark-Klischee Risse bekommt. Hohe Steuern wirken anders, wenn man betrachtet, welche gesellschaftlichen Leistungen damit verbunden sind. Vertrauen ist nicht bloß eine nette Charaktereigenschaft, sondern verändert Alltag und Institutionen. Und eine gute Work-Life-Balance entsteht offenbar nicht dadurch, dass man „Selfcare“ in den Kalender schreibt und anschließend bis 22 Uhr E-Mails beantwortet.

Russells Ton ist leicht und selbstironisch, ohne dass das Buch deshalb oberflächlich bleibt. Nicht jede Verallgemeinerung muss man übernehmen, und manches ist erkennbar aus der Perspektive einer privilegierten Zugezogenen erzählt. Trotzdem funktioniert das Experiment hervorragend als Einladung, über die eigenen Vorstellungen von Arbeit, Gemeinschaft und Zufriedenheit nachzudenken.

Danach wollte ich nicht unbedingt sofort auswandern. Aber ich verstand sehr viel besser, warum „glücklich leben“ politischer und gesellschaftlicher ist, als ein hübsches Hygge-Foto vermuten lässt.

#HelenRussell #TheYearOfLivingDanishly #bookstagramgermany

#selbstgekauft

📚 THE YEAR OF LIVING DANISHLY – Helen Russell

Mein persönliches Verhältnis zu Dänemark bestand lange aus „schön“, „teuer“ und einer verdächtig hohen Dichte guter Lampen. Helen Russell geht die Sache gründlicher an.

Als ihr Mann einen Job bei LEGO annimmt, zieht die britische Journalistin mit ihm nach Jütland. Aus einem Jahr in Dänemark wird ein Selbstversuch: Warum landen die Dänen in internationalen Glücksstudien so weit oben? Liegt es wirklich an Hygge, Kerzen und Zimtschnecken – oder steckt hinter der berühmten Zufriedenheit etwas wesentlich Komplexeres?

Russell nimmt sich Monat für Monat verschiedene Bereiche des dänischen Lebens vor. Arbeit, Familie, Steuern, Bildung, Vertrauen, Wohnen, Freizeit und natürlich das Wetter kommen auf den Prüfstand. Sie spricht mit Fachleuten, schaut sich Statistiken an und vergleicht ihre neue Umgebung immer wieder mit Großbritannien. Dadurch ist das Buch weder klassischer Reiseführer noch wissenschaftliches Sachbuch. Es ist Reportage, Erfahrungsbericht und neugierige Gesellschaftsbeobachtung zugleich.

Interessant fand ich die Stellen, an denen das gemütliche Dänemark-Klischee Risse bekommt. Hohe Steuern wirken anders, wenn man betrachtet, welche gesellschaftlichen Leistungen damit verbunden sind. Vertrauen ist nicht bloß eine nette Charaktereigenschaft, sondern verändert Alltag und Institutionen. Und eine gute Work-Life-Balance entsteht offenbar nicht dadurch, dass man „Selfcare“ in den Kalender schreibt und anschließend bis 22 Uhr E-Mails beantwortet.

Russells Ton ist leicht und selbstironisch, ohne dass das Buch deshalb oberflächlich bleibt. Nicht jede Verallgemeinerung muss man übernehmen, und manches ist erkennbar aus der Perspektive einer privilegierten Zugezogenen erzählt. Trotzdem funktioniert das Experiment hervorragend als Einladung, über die eigenen Vorstellungen von Arbeit, Gemeinschaft und Zufriedenheit nachzudenken.

Danach wollte ich nicht unbedingt sofort auswandern. Aber ich verstand sehr viel besser, warum „glücklich leben“ politischer und gesellschaftlicher ist, als ein hübsches Hygge-Foto vermuten lässt.

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