
Selbst gekauft.
Zwei Brüder. Der ältere spricht eine Sprache, die niemand versteht außer dem jüngeren. Es ist die Sprache der Vögel. Hier ist meine Rezension zu „Der Herr der kleinen Vögel“.
Titel: Der Herr der kleinen Vögel
Autorin: Yoko Ogawa
Verlag: Liebeskind
Worum es in „Der Herr der kleinen Vögel“ geht
Die beiden leben zurückgezogen, mit festen Ritualen, mit einem Radio, mit Bonbons in Papier. Später, allein, kümmert sich der jüngere um die Voliere eines Kindergartens. Die Kinder nennen ihn nur „den Herrn der kleinen Vögel“.
Mehr passiert im Grunde nicht. Und trotzdem hat mich dieses Buch sehr beschäftigt.
Meine Rezension zu „Der Herr der kleinen Vögel“
Ogawa erzählt von Menschen, die am Rand stehen und dort ganz eigene Welten bauen. Von Fürsorge, die nicht groß angekündigt wird. Und davon, wie schnell eine Gesellschaft misstrauisch wird gegenüber denen, die anders leben.
Fazit zu „Der Herr der kleinen Vögel“
Ein stilles, zartes Buch. Man muss sich darauf einlassen. Aber dann bleibt es.
Wer danach weiterlesen möchte: Hier geht es zu meinen Rezensionen von Das Museum der Stille, The Memory Police und Liebe am Papierrand.
