Das Geheimnis der Eulerschen Formel von Yoko Ogawa – Rezension

Das Geheimnis der Eulerschen Formel von Yoko Ogawa: Buchcover

Selbst gekauft.

Ein Mathematikprofessor, dessen Gedächtnis nach einem Unfall nur noch achtzig Minuten reicht. Eine Haushälterin, die jeden Morgen als Fremde vor seiner Tür steht. Und ihr zehnjähriger Sohn, dem der Professor wegen seines flachen Kopfes den Spitznamen „Root“ gibt. Hier ist meine Rezension zu „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“.

Titel: Das Geheimnis der Eulerschen Formel
Autorin: Yoko Ogawa

Traurig, aber vor allem zärtlich

Das klingt nach einer traurigen Geschichte. Ist es auch. Aber vor allem ist es eine zärtliche.

Denn zwischen den dreien entsteht etwas, das ohne gemeinsame Erinnerungen auskommen muss. Der Professor klebt sich Zettel an den Anzug, um nicht zu vergessen, was wichtig ist. Und er zeigt den beiden, dass in Zahlen erstaunlich viel Schönheit steckt. Primzahlen, befreundete Zahlen, Eulers Formel.

Mathematik für alle, die nie gut in Mathe waren

Ich war nie gut in Mathe. Nach diesem Buch hatte ich trotzdem kurz das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Fazit zu „Das Geheimnis der Eulerschen Formel“

Für mich der perfekte Einstieg in Ogawas Werk: leise, warm und mit einem Ende, das man nicht so schnell vergisst.

Wer danach weiterlesen möchte: Hier geht es zu meinen Rezensionen von The Memory Police und Liebe am Papierrand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert