
U2 100 Seiten Rezension
Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung, da mir der Reclam Verlag „U2. 100 Seiten“ als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung ist davon unabhängig und spiegelt meinen persönlichen Eindruck wider.
Titel: U2. 100 Seiten
Autorin: Birgit Fuß
Verlag: Reclam
U2. Zwei Buchstaben, eine Zahl. Mehr braucht es nicht, und im Kopf läuft irgendwo schon eine Melodie los. Bei mir jedenfalls. Denn U2 sind für mich keine Band, die man erst erklären muss. Ihre Musik gehört zu diesem seltsamen kollektiven Soundtrack, der seit Jahrzehnten einfach da ist.
Worum es in „U2. 100 Seiten“ geht
Birgit Fuß nimmt sich in „U2. 100 Seiten“ trotzdem die Zeit, genauer hinzuschauen. Sie beginnt bei den vier jungen Männern aus Dublin und erzählt, wie Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen Jr. zu einer der größten Rockbands der Welt wurden. Dabei geht es natürlich um Songs wie „Sunday Bloody Sunday“, „With or Without You“, „One“ oder „Beautiful Day“ und um Alben wie „The Joshua Tree“ und „Achtung Baby“. Aber eben nicht nur.
Mich hat besonders interessiert, wie eng die Geschichte von U2 mit Irland, Religion, politischen Konflikten und gesellschaftlichem Engagement verbunden ist. Bonos Aktivismus gehört genauso dazu wie Live Aid, der Aufstieg zur Stadionband und der immer wieder erstaunliche Wille, musikalisch nicht einfach dort stehenzubleiben, wo der Erfolg gerade besonders bequem wäre.
U2 100 Seiten Rezension
Und dann sind da diese vier Männer, die seit Jahrzehnten miteinander Musik machen. Keine wechselnden Besetzungen im Jahrestakt, kein großes „Wir hassen uns jetzt alle“-Finale. Allein das grenzt im Rockgeschäft vermutlich schon an ein mittleres Wunder.
Birgit Fuß schreibt kompakt, kenntnisreich und angenehm lebendig. Gerade weil das Buch keine ausufernde Biografie sein will, macht es Spaß sich durch die verschiedenen Stationen zu bewegen. Für Fans gibt es Wiedersehen mit Bekanntem, für alle anderen reichlich Stoff zum Entdecken.
Fazit zu U2. 100 Seiten
Nach 100 Seiten hatte ich jedenfalls vor allem einen Gedanken: Ich muss dringend wieder „The Joshua Tree“ hören. Laut. Für alle, die U2 schon lange mögen, und für alle, die die Band gerade erst für sich entdecken, ist „U2. 100 Seiten“ ein kompakter, kluger Einstieg.
Wenn du gern kompakte Musikbücher liest, schau doch auch mal in meine Rezension zu „Oasis“ von Stephan Rehm Rozanes vorbei – ebenfalls ein Band aus der Reclam-Reihe 100 Seiten.
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