Kategorie: Rezensionen- books Bücher Livres

Bücher, die ich gelesen habe, Bücher die ich mag oder aber auch nicht so mag. MEINE BÜCHERWELT.

Rezension: Der Tag, an dem ich ein Vogel wurde- Ingrid Chabbert & Guridi

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Menschen viele Dinge… gerade um jemanden zu beeindrucken, aber noch nie wurde es so romantisch und wunderbar umgesetzt, wie in diesem Bilderbuch für viele Alterklassen! Das Buch ist eher in Grautönen gehalten, aber es bringt das Bunte der Seele der Menschen dadurch um so klingender hervor! Es ist so poetisch, so originell und einfach so bezaubernd, dass man sich an den Bildern und der Story nicht sattsehen und lesen kann! Es muntert mich auf, es bringt mich zum Lachen, es regt zum Nachdenken an, sogar mit einem kleinen besondern Twist am Ende.

Rezension: BE.HERE.NOW. -SELBSTBEWUSST, KRAFTVOLL & PRÄSENT von Lisa Lister

Dunkelrot Rezi Be Here Now. Rotes Cover mit Grafik einer langhaarigen Frau.

Whoa! Was für ein Anspruch! Wollen wir mal sehen… Das Buch ist bunt, sehr unruhig gelayoutet mit verschiedenen Schriftarten. Der Inhalt, wenn man es schafft, sich auf ihn zu konzentrieren, ist gehaltvoll, humorvoll und fundiert. Leider hat mich die total grelle Aufmachung immer wieder davon abgehalten, das Buch weiter zu lesen. Es kommt ja auf den Inhalt an und Gestaltung hat es mir leider nicht möglich gemacht, „kraftvoll und präsent“ bei der Sache zu bleiben.

REZENSION: Was wir lieben- Frauen reden über Sex von Lucy-Anne Holmes

Titelbild zur Rezension: Was wir lieben – Frauen reden über Sex von Lucy-Anne Holmes auf dunkelrot.de

Das Buch schafft ein Empowerment der Frauen, durch den geschützten Raum, den es für die intimen Erlebnisse bietet und die weibliche Perspektive und tabulose Ehrlichkeit kann- nach einem gewissen Abstand Mut machen. Ich kann mir vorstellen, dass man immer wieder mal zu diesem Buch greift, wenn man das Gefühl haben will, dass man mit bestimmten emotionalen Zuständen, die entstehen, wenn man Liebe mit Sex verquickt, nicht alleine dasteht. Auch die Offenheit der genannten sexuellen Phantasien vermittelt, dass man nicht „unnormal“ ist, und Lust sich im Kopf oft eigene Wege bahnt befreit von Normen, Werten und Scham… So kann man den Zensor im Kopf eventuell ausschalten und mehr zu sich kommen….

Rezension: Alle drei Tage- warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen von Laura Backes und Magherita Bettoni

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ja, absolut wichtiges Thema! Femizide! Und diese auch so beim Namen nennen, denn es sind nicht nur Beziehungstaten oder erweiterte Suizide, sondern Frauenmorde Punkt. Das Buch wartet mit erschütternden Statistiken, Zahlen und Protokollen von Überlebenden auf, beleuchtet Beweggründe und Berichterstattung sachlich aber niemals distanziert.

Rezension: Die Heldin reist- Doris Dörrie

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So ging es mir mit diesem Buch. Die Heldin reist, wir bekommen beiläufig viel von der Kultur der drei bereisten Länder mit, denn sie dienen alle als Spiegel der eigenen Haltung, des eigenen Selbstbildes (auch dessen, welches man sich selbst erschaffen hat) der Protagonistin. Die Erlösung der Heldin kommt durch die Erkenntnisse, die ein höheres Lebensalter mit sich bringt gemeinsam mit Weggefährtinnen, oder gespiegelt durch die Begegnung mit vermeintlich jüngeren Egos (wie die junge Frau in Marokko mit ihrem älteren Liebhaber) die durch gnadenlose Selbstentblößung der eigenen Lebenslügen entstehen.

Rezension: Revolver Christi von Anna Albinus

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Was für ein rätselhaftes Buch! So ganz beiläufig erzählt, ist dieser erfundene Kosmos um eine mysteriöse, oder auch mystische Reliquie, dem Revolver Christi so faszinierend, dass allein dieser das Lesen alle mal lohnt! Die „Kriminalgeschichte“, die weit in die angeheiratete Familie des Kommissars reicht, ein zweiter Revolver, Stigmata der Liebe sind nur weitere Schlagworte, die dieses besondere Buch erhellen können.