Kernstück Wenn Todestage sich verdichten-Schmerz, Gedenken & das Weiterleben mit alten Wunden
Wenn Todestage sich verdichten, Erinnerungen einen blitzartig überrollen und Tränen beim Lieblingslied im Auto fließen – ein poetisches Kernstück über Schmerz, Gedenken und das stille Weiterleben mit offenen und auch älteren Wunden.
Manchmal häufen sich die Gedenktage wie schwere Steine auf einer Linie,
und du kannst kaum treten, ohne zu stolpern.
Ein Lied, ein Geruch, ein Datum – und du bist zurück in einem Raum,
den du längst verschlossen dachtest.
Dieses Kernstück ist für all die Momente,
in denen das Herz plötzlich schwerer schlägt,
die Stimme bricht und das Leben die Temperatur senkt.
Nicht aus Bosheit.
Sondern, weil Erinnerung nie vergeht.
Nur wartet.
Ein Lied und eine Träne
Ich war eigentlich gut drauf.
Fenster einen Spalt offen,
mein Lieblingslied auf Anschlag,
der Refrain ein Stück Zuhause.
Dann kam die Erinnerung –
nicht wie ein Gedanke,
sondern wie ein Einbruch.
Ein Geruch. Ein Satz. Ein Moment.
Und plötzlich wird es still im Lieblingslied.
Die stille Parade der Todestage
Der eine Todestag ist gestern gewesen.
Der nächste kommt morgen.
Der dritte war irgendwo dazwischen –
vielleicht auch in dir.
Unbesprochen, aber nicht vergessen.
Sie reihen sich auf,
nicht in der Welt,
sondern in dir.
Körpergedächtnis & Innenwetter
Weil dein Körper sich erinnert,
noch bevor du es tust.
Weil dein Inneres genau weiß,
was dein Kopf zu vergessen versucht.
Tränen ohne Vorwarnung.
Mitten im Licht.
Mitten im Leben.
Nicht einmal traurig, nur: da.
Nicht kaputt. Nur voll.
Das ist das Gemeine an Trauer.
Sie schreibt keine Nachrichten.
Sie kündigt sich nicht an.
Sie kommt –
wenn du atmest, singst, lachst.
Und plötzlich erstickst du fast
an dem, was aufblitzt.
Fazit: Erinnern ist überleben
Ich habe weitergesungen.
Mit Tränen in der Stimme,
aber mit offenem Herzen.
Weil das auch Leben ist:
zu spüren,
dass du liebst.
Dass du geliebt hast.
Dass du trauerst.
Ich bin nicht kaputt.
Ich bin nur voll.
Und das –
ist manchmal mehr, als man tragen kann.
Wenn du das kennst –
dieses plötzliche Stolpern im Licht,
diese leise Welle, die über dich rollt,
dann weißt du:
Du lebst.
Du erinnerst.
Du liebst.
Und manchmal ist genau das die größte Stärke:
nicht zu fliehen.
Sondern stehen zu bleiben.
Mitten im Refrain.
Mitten im Schmerz.
Mitten im Leben.
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