Werbung: Dieser Beitrag enthält Werbung, da mir der KOSMOS Verlag „Flip 7 – Voll fies! Jetzt erst recht“ als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Meine Meinung ist davon unabhängig und spiegelt meinen persönlichen Eindruck wider.
Manchmal braucht ein gutes Spiel keine komplizierten Regeln und keinen riesigen Spielplan. Manchmal reicht ein Kartenstapel und die verhängnisvolle Frage: Höre ich jetzt auf oder riskiere ich noch eine Karte? Genau das hat Flip 7 schon so herrlich gut gemacht. Und offenbar dachte man sich bei KOSMOS: Das könnten wir doch noch ein bisschen gemeiner machen. Hier kommt meine Flip 7 Voll fies Rezension.
Spiel: Flip 7 – Voll fies! Jetzt erst recht
Verlag: KOSMOS
Spieler:innen: 3 bis 18
Spieldauer: ca. 20 Minuten
So funktioniert Flip 7 – Voll fies!
Das Prinzip ist schnell verstanden: Zahlenkarten sammeln, Punkte machen und bloß keine Zahl doppelt ziehen. Passiert das doch, ist die Runde vorbei. Also aussteigen und sichern? Oder doch noch eine?
Diesmal wird die Entscheidung noch unangenehmer: Die Second Chance fällt weg, dafür kommen Maluskarten und neue Aktionskarten dazu. Und dann gibt es auch noch 13-mal die 13. Wer jetzt noch „Eine geht noch!“ denkt, hat entweder starke Nerven oder keinerlei Selbsterhaltungstrieb.
Flip 7 Voll fies Rezension: interaktiver und gemeiner
Mit Switch, Steal oder Burn können wir uns außerdem noch schöner gegenseitig ins Spiel pfuschen. Das macht „Voll fies!“ interaktiver, gemeiner und ziemlich schadenfroh.
Eine Partie dauert ungefähr 20 Minuten, spielen können 3 bis 18 Personen. Perfekt also auch für größere Runden – und natürlich für das unvermeidliche: „Komm, eine noch.“ Wer Flip 7 mochte, bekommt hier nicht einfach mehr vom Gleichen, sondern die fiesere, riskantere Schwester. Und ich fürchte, genau deshalb macht sie so viel Spaß.
Fazit zu Flip 7 – Voll fies! Jetzt erst recht
Schnell erklärt, schnell gespielt, wunderbar gemein und mit enormem „Nur noch eine Runde!“-Potenzial.
Ganz herzlichen Dank an KOSMOS für das Rezensionsexemplar – und dafür, dass bei uns jetzt offenbar niemand mehr irgendjemandem trauen darf.
