Im Spiegelsaal von Liv Strömquist
#werbung #selbstgekauft
Erschienen im Avant-Verlag
Inhalt:
Liv Strömquist gehört zu den Comic-Autorinnen, die es schaffen, gesellschaftliche Themen klug, pointiert und gleichzeitig unterhaltsam zu erzählen. Auch in Im Spiegelsaal nimmt sie wieder zentrale Fragen unserer Gegenwart unter die Lupe – diesmal geht es vor allem um Selbstbild, Selbstoptimierung und unsere Beziehung zu uns selbst.
Der Titel spielt auf den berühmten Spiegelsaal von Versailles an – einen Ort der Repräsentation, der Selbstdarstellung und der Inszenierung. Genau darum geht es auch im übertragenen Sinn: In einer Welt, in der soziale Medien, Selbstdarstellung und permanente Selbstbeobachtung immer wichtiger werden, stehen wir oft wie in einem Raum voller Spiegel.
Strömquist untersucht in ihrem Comicessay, wie sich unser Verständnis von Identität verändert hat. Wo früher vielleicht äußere Normen stärker im Vordergrund standen, scheint heute alles um Selbstverwirklichung, Selbstoptimierung und das „richtige“ Selbstbild zu kreisen. Doch genau diese permanente Beschäftigung mit sich selbst kann auch neue Formen von Druck erzeugen.
Meine Meinung:
Wie gewohnt verbindet die Autorin historische Beispiele, philosophische Gedanken und popkulturelle Beobachtungen. Figuren aus Geschichte und Kultur tauchen neben aktuellen Phänomenen auf und zeigen, dass viele unserer heutigen Fragen tief in gesellschaftlichen Entwicklungen verwurzelt sind.
Der Zeichenstil ist dabei bewusst reduziert und humorvoll, was den oft komplexen Gedanken eine überraschende Leichtigkeit gibt. Gerade dieser Mix aus kluger Analyse und ironischem Blick macht die Bücher von Liv Strömquist so besonders.
Fazit zu Im Spiegelsaal von Liv Strömquist
Im Spiegelsaal ist ein Comicband, der gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken anregt – über Identität, Selbstbild und darüber, wie wir uns selbst in einer Welt voller Spiegel wahrnehmen. @leifstromquist
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