
Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann
Inhalt:
In Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann von einer Frau, die beginnt, die Bilder zu hinterfragen, die andere – und sie selbst – von ihr entworfen haben. Im Zentrum steht eine Beziehung, in der Nähe und Fremdheit eng nebeneinanderliegen. Es geht um Partnerschaft, um Mutterschaft, um den Wunsch nach Selbstbestimmung – und um die leisen, oft übersehenen Momente, in denen sich ein Leben neu ausrichtet.
Meine Meinung:
Der Roman folgt keiner lauten Dramaturgie, sondern entfaltet seinen Sog aus Beobachtung und innerer Bewegung. Lohmann beschreibt sehr genau, wie Erwartungen entstehen, wie Rollen sich verfestigen und wie schwer es ist, aus ihnen auszubrechen, ohne alles zu verlieren. Dabei bleibt der Blick stets nah an der Figur: Zweifel, Müdigkeit, Sehnsucht und vorsichtige Aufbrüche werden mit großer sprachlicher Klarheit eingefangen.
Fazit zu Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann
Besonders überzeugend ist die ruhige, konzentrierte Sprache. Nichts wird übererklärt, vieles bleibt bewusst offen. Gerade dadurch entsteht eine Intensität, die lange nachwirkt. Wie du mich ansiehst ist ein literarischer Roman über Wahrnehmung, Beziehungsmuster und die Frage, wer wir sein dürfen, wenn wir beginnen, uns selbst anders zu sehen.
Vielen Dank an @netgalleyde und den @eiseleverlag für das Rezensionsexemplar.
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