The Ghost House von Helen Phifer – Rezension

The Ghost House Rezension: Cover des Romans von Helen Phifer

Hinweis: Ich habe dieses Buch selbst gekauft. Der Beitrag enthält meine persönliche Meinung.

Ein altes Haus, eine Familiengeschichte, die besser nicht unter der Oberfläche geblieben wäre, und Annie Graham mittendrin. Hier kommt meine The Ghost House Rezension.

Titel: The Ghost House
Autorin: Helen Phifer
Reihe: Annie Graham (Auftakt)

Worum es in „The Ghost House“ geht

„The Ghost House“ ist genau die Sorte Buch, bei der ich schon beim Titel weiß, dass vernünftige Menschen vermutlich einfach nicht in den Keller gehen würden. Zum Glück sind Romanfiguren selten vernünftig.

Mit diesem Band beginnt Helen Phifers Annie-Graham-Reihe. Annie arbeitet bei der Polizei und bringt damit eigentlich schon genügend reale Abgründe aus ihrem Berufsalltag mit. Doch in diesem Fall reicht klassische Ermittlungsarbeit nicht aus. Das Übernatürliche ist keine hübsche Dekoration am Rand, sondern gehört fest zur Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart schieben sich übereinander, und Annie muss akzeptieren, dass sich nicht alles mit Beweisen, Akten und gesundem Menschenverstand erklären lässt.

The Ghost House Rezension: Krimi und Spukgeschichte zugleich

Gerade diese Verbindung hat mir Spaß gemacht. Das Buch ist weder reiner Krimi noch reine Geistergeschichte. Phifer nimmt von beidem genug, um eine sehr eigene Atmosphäre zu schaffen. Auf der einen Seite gibt es Geheimnisse, Nachforschungen und konkrete Gefahren, auf der anderen dieses dauernde Gefühl, dass im Raum noch jemand sein könnte, den eigentlich niemand sehen dürfte.

Annie funktioniert für mich als Mittelpunkt der Reihe, weil sie nicht wie eine unerschütterliche Geisterjägerin angelegt ist. Sie reagiert auf das Unfassbare durchaus menschlich und muss gleichzeitig weiter funktionieren. Dadurch bekommt das Übersinnliche Bodenhaftung.

Wer psychologisch ausgefeilte Hochliteratur erwartet, sucht hier im falschen Spukhaus. Ich wollte Spannung, britische Schauplätze, düstere Familiengeheimnisse und eine ordentliche Portion Paranormales – und genau das habe ich bekommen.

Fazit zu The Ghost House

„The Ghost House“ war für mich vor allem eines: der perfekte Einstieg in eine Reihe, bei der alte Häuser konsequent verdächtig sind und die Toten offenbar keinerlei Respekt vor Dienstzeiten haben.

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