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Schlagwort: Wie Inseln im Licht

Rezension Wie Inseln im Licht- Franziska Gaensler

21. September 2024
von Fidi
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Dunkelrot Rezi Wie Inseln im Licht. Das Cover zeigt einen herabsinkenden Vogel

Die Protagonistin ist ein verwaistes Kind- in vielerlei Hinsicht.

Kategorie Rezensionen- books Bücher Livres
Schlagwörter @netgalleyde, Franziska Gaensler, Recherche, roman, Suchen nach Antworten, Traueraufarbeitung, Wie Inseln im Licht

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Dunkelrot Foto Friedericke Kaemper

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Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
Eine, die man nicht richtig oder falsch beantworten kann.
Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

Derdie Taktgeber*in gibt den Rhythmus vor, setzt Einsätze, hält den Rahmen.
Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

Ich selbst bewege mich zwischen beiden Polen.
Mal brauche ich Struktur, um nicht zu verlieren.
Mal Gefühl, um nicht zu erstarren.

Und du?

#fidisfragederwoche
#dunkelrot
#selbstreflexion

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Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
Eine, die man nicht richtig oder falsch beantworten kann.
Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

Derdie Taktgeber*in gibt den Rhythmus vor, setzt Einsätze, hält den Rahmen.
Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

Ich selbst bewege mich zwischen beiden Polen.
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Mal Gefühl, um nicht zu erstarren.

Und du?

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Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
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Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

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Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

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Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany

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Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany

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Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany
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Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

#frankwitzel #diefernenortedesversagens #bookstagramgermany

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Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

#frankwitzel #diefernenortedesversagens #bookstagramgermany
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Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

#bernimayer #anleitungzumtraurigsein #bookstagramgermany

13 2
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#Rezensionsexemplar

Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

#bernimayer #anleitungzumtraurigsein #bookstagramgermany

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Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

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Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

#autorname #eigentlichbinichnichtso #bookstagramgermany

19 1
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Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

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Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

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Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian

Dieses Buch ist kein literarischer Roman, sondern ein schonungslos ehrlicher Bericht über einen radikalen Bruch: den Moment, in dem ein Vater seine Rolle unwiderruflich verliert. Caroline Darian schreibt über das Erkennen von Gewalt, über das Verstummen von Vertrauen und über den langen, schmerzhaften Prozess, Wahrheit auszuhalten, auch wenn sie alles zerstört, was einmal Sicherheit war.

Im Zentrum steht nicht nur der Täter, sondern vor allem die Perspektive der Tochter. Darian beschreibt, wie sich Erinnerung neu sortiert, wie familiäre Nähe kippt und wie Sprache helfen kann, dem Unfassbaren eine Form zu geben. Dabei bleibt der Ton klar, kontrolliert und eindringlich – frei von Pathos, aber voller Wucht.

Besonders stark ist, wie das Buch persönliche Erfahrung mit gesellschaftlicher Dimension verbindet. Es geht um Machtmissbrauch, um Wegsehen, um Strukturen, die Gewalt möglich machen – und um die Notwendigkeit, genau hinzuschauen, auch wenn es schmerzt. Dieses Buch fordert Aufmerksamkeit, Konzentration und emotionale Offenheit.

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen ist schwer zu lesen, aber wichtig. Ein Text, der bleibt, weil er nichts beschönigt und gerade dadurch Haltung zeigt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @kiwi_verlag für das Rezensionsexemplar.

#carolinedarian #undichwerdedichniewiederpapanennen #bookstagramgermany

18 2
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#Rezensionsexemplar

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian

Dieses Buch ist kein literarischer Roman, sondern ein schonungslos ehrlicher Bericht über einen radikalen Bruch: den Moment, in dem ein Vater seine Rolle unwiderruflich verliert. Caroline Darian schreibt über das Erkennen von Gewalt, über das Verstummen von Vertrauen und über den langen, schmerzhaften Prozess, Wahrheit auszuhalten, auch wenn sie alles zerstört, was einmal Sicherheit war.

Im Zentrum steht nicht nur der Täter, sondern vor allem die Perspektive der Tochter. Darian beschreibt, wie sich Erinnerung neu sortiert, wie familiäre Nähe kippt und wie Sprache helfen kann, dem Unfassbaren eine Form zu geben. Dabei bleibt der Ton klar, kontrolliert und eindringlich – frei von Pathos, aber voller Wucht.

Besonders stark ist, wie das Buch persönliche Erfahrung mit gesellschaftlicher Dimension verbindet. Es geht um Machtmissbrauch, um Wegsehen, um Strukturen, die Gewalt möglich machen – und um die Notwendigkeit, genau hinzuschauen, auch wenn es schmerzt. Dieses Buch fordert Aufmerksamkeit, Konzentration und emotionale Offenheit.

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen ist schwer zu lesen, aber wichtig. Ein Text, der bleibt, weil er nichts beschönigt und gerade dadurch Haltung zeigt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @kiwi_verlag für das Rezensionsexemplar.

#carolinedarian #undichwerdedichniewiederpapanennen #bookstagramgermany

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Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian

Dieses Buch ist kein literarischer Roman, sondern ein schonungslos ehrlicher Bericht über einen radikalen Bruch: den Moment, in dem ein Vater seine Rolle unwiderruflich verliert. Caroline Darian schreibt über das Erkennen von Gewalt, über das Verstummen von Vertrauen und über den langen, schmerzhaften Prozess, Wahrheit auszuhalten, auch wenn sie alles zerstört, was einmal Sicherheit war.

Im Zentrum steht nicht nur der Täter, sondern vor allem die Perspektive der Tochter. Darian beschreibt, wie sich Erinnerung neu sortiert, wie familiäre Nähe kippt und wie Sprache helfen kann, dem Unfassbaren eine Form zu geben. Dabei bleibt der Ton klar, kontrolliert und eindringlich – frei von Pathos, aber voller Wucht.

Besonders stark ist, wie das Buch persönliche Erfahrung mit gesellschaftlicher Dimension verbindet. Es geht um Machtmissbrauch, um Wegsehen, um Strukturen, die Gewalt möglich machen – und um die Notwendigkeit, genau hinzuschauen, auch wenn es schmerzt. Dieses Buch fordert Aufmerksamkeit, Konzentration und emotionale Offenheit.

Und ich werde dich nie wieder Papa nennen ist schwer zu lesen, aber wichtig. Ein Text, der bleibt, weil er nichts beschönigt und gerade dadurch Haltung zeigt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @kiwi_verlag für das Rezensionsexemplar.

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Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann

In Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann von einer Frau, die beginnt, die Bilder zu hinterfragen, die andere – und sie selbst – von ihr entworfen haben. Im Zentrum steht eine Beziehung, in der Nähe und Fremdheit eng nebeneinanderliegen. Es geht um Partnerschaft, um Mutterschaft, um den Wunsch nach Selbstbestimmung – und um die leisen, oft übersehenen Momente, in denen sich ein Leben neu ausrichtet.

Der Roman folgt keiner lauten Dramaturgie, sondern entfaltet seinen Sog aus Beobachtung und innerer Bewegung. Lohmann beschreibt sehr genau, wie Erwartungen entstehen, wie Rollen sich verfestigen und wie schwer es ist, aus ihnen auszubrechen, ohne alles zu verlieren. Dabei bleibt der Blick stets nah an der Figur: Zweifel, Müdigkeit, Sehnsucht und vorsichtige Aufbrüche werden mit großer sprachlicher Klarheit eingefangen.

Besonders überzeugend ist die ruhige, konzentrierte Sprache. Nichts wird übererklärt, vieles bleibt bewusst offen. Gerade dadurch entsteht eine Intensität, die lange nachwirkt. Wie du mich ansiehst ist ein literarischer Roman über Wahrnehmung, Beziehungsmuster und die Frage, wer wir sein dürfen, wenn wir beginnen, uns selbst anders zu sehen.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @eiseleverlag für das Rezensionsexemplar.

#evalohmann #wiedumichansiehst #bookstagramgermany

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Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann

In Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann von einer Frau, die beginnt, die Bilder zu hinterfragen, die andere – und sie selbst – von ihr entworfen haben. Im Zentrum steht eine Beziehung, in der Nähe und Fremdheit eng nebeneinanderliegen. Es geht um Partnerschaft, um Mutterschaft, um den Wunsch nach Selbstbestimmung – und um die leisen, oft übersehenen Momente, in denen sich ein Leben neu ausrichtet.

Der Roman folgt keiner lauten Dramaturgie, sondern entfaltet seinen Sog aus Beobachtung und innerer Bewegung. Lohmann beschreibt sehr genau, wie Erwartungen entstehen, wie Rollen sich verfestigen und wie schwer es ist, aus ihnen auszubrechen, ohne alles zu verlieren. Dabei bleibt der Blick stets nah an der Figur: Zweifel, Müdigkeit, Sehnsucht und vorsichtige Aufbrüche werden mit großer sprachlicher Klarheit eingefangen.

Besonders überzeugend ist die ruhige, konzentrierte Sprache. Nichts wird übererklärt, vieles bleibt bewusst offen. Gerade dadurch entsteht eine Intensität, die lange nachwirkt. Wie du mich ansiehst ist ein literarischer Roman über Wahrnehmung, Beziehungsmuster und die Frage, wer wir sein dürfen, wenn wir beginnen, uns selbst anders zu sehen.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @eiseleverlag für das Rezensionsexemplar.

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Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann

In Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann von einer Frau, die beginnt, die Bilder zu hinterfragen, die andere – und sie selbst – von ihr entworfen haben. Im Zentrum steht eine Beziehung, in der Nähe und Fremdheit eng nebeneinanderliegen. Es geht um Partnerschaft, um Mutterschaft, um den Wunsch nach Selbstbestimmung – und um die leisen, oft übersehenen Momente, in denen sich ein Leben neu ausrichtet.

Der Roman folgt keiner lauten Dramaturgie, sondern entfaltet seinen Sog aus Beobachtung und innerer Bewegung. Lohmann beschreibt sehr genau, wie Erwartungen entstehen, wie Rollen sich verfestigen und wie schwer es ist, aus ihnen auszubrechen, ohne alles zu verlieren. Dabei bleibt der Blick stets nah an der Figur: Zweifel, Müdigkeit, Sehnsucht und vorsichtige Aufbrüche werden mit großer sprachlicher Klarheit eingefangen.

Besonders überzeugend ist die ruhige, konzentrierte Sprache. Nichts wird übererklärt, vieles bleibt bewusst offen. Gerade dadurch entsteht eine Intensität, die lange nachwirkt. Wie du mich ansiehst ist ein literarischer Roman über Wahrnehmung, Beziehungsmuster und die Frage, wer wir sein dürfen, wenn wir beginnen, uns selbst anders zu sehen.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @eiseleverlag für das Rezensionsexemplar.

#evalohmann #wiedumichansiehst #bookstagramgermany
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Du hast da was an dir.
Etwas, das nicht fragt, ob es bleiben darf.
Etwas, das wirkt, noch bevor du ein Wort sagst.
Manche Menschen betreten einen Raum
und verändern ihn leise.
Nicht durch Lautstärke.
Sondern durch Präsenz.
Durch Haltung.
Durch das, was zwischen den Zeilen mitschwingt.
Was du bist, bleibt.
Auch wenn du längst gegangen bist.

#dunkelrot
#wirkung
#wortliebe

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Du hast da was an dir.
Etwas, das nicht fragt, ob es bleiben darf.
Etwas, das wirkt, noch bevor du ein Wort sagst.
Manche Menschen betreten einen Raum
und verändern ihn leise.
Nicht durch Lautstärke.
Sondern durch Präsenz.
Durch Haltung.
Durch das, was zwischen den Zeilen mitschwingt.
Was du bist, bleibt.
Auch wenn du längst gegangen bist.

#dunkelrot
#wirkung
#wortliebe

Du hast da was an dir.
Etwas, das nicht fragt, ob es bleiben darf.
Etwas, das wirkt, noch bevor du ein Wort sagst.
Manche Menschen betreten einen Raum
und verändern ihn leise.
Nicht durch Lautstärke.
Sondern durch Präsenz.
Durch Haltung.
Durch das, was zwischen den Zeilen mitschwingt.
Was du bist, bleibt.
Auch wenn du längst gegangen bist.

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