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Schlagwort: Philosophie über das Leben

Rezension Die Kunst des Lebens, die Kunst des Sterbens- Lorenz Jäger

7. September 2024
von Fidi
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Dunkelrot Rezi Die Kunst des Lebens die Kunst des Sterbens- Das Cover zeigt das Bild eines alten Gemäldes mit Bauernrosen. Dunkel

Vielleicht ist es die größte Leistung, die Leserschaft durch Sachlichkeit auf Distanz zu halten…

Kategorie Rezensionen- books Bücher Livres
Schlagwörter @netgalleyde, Die Kunst des Lebens die Kunst des Sterbens, Erkundung über die Endlichkeit, Gegenwart, Lebensführung, Lorenz Jäger, Philosophie über das Leben, Rowohlt-Verlag

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Manchmal passiert es leise.
Ohne Plan. Ohne Absicht.
Und plötzlich fehlt jemand in den Zwischenräumen des Tages — dort, wo man eigentlich längst weitergegangen sein wollte.

Ich habe nicht gesucht.
Nicht gerufen.
Und trotzdem ist da dieses leise Echo, das bleibt.

Vielleicht ist Vermissen manchmal einfach das ehrlichste Gefühl von allen. ❤️‍🩹

www.dunkelrot.de

#dunkelrot
#wordporn
#gefühle

27 0
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Manchmal passiert es leise.
Ohne Plan. Ohne Absicht.
Und plötzlich fehlt jemand in den Zwischenräumen des Tages — dort, wo man eigentlich längst weitergegangen sein wollte.

Ich habe nicht gesucht.
Nicht gerufen.
Und trotzdem ist da dieses leise Echo, das bleibt.

Vielleicht ist Vermissen manchmal einfach das ehrlichste Gefühl von allen. ❤️‍🩹

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#gefühle

Manchmal passiert es leise.
Ohne Plan. Ohne Absicht.
Und plötzlich fehlt jemand in den Zwischenräumen des Tages — dort, wo man eigentlich längst weitergegangen sein wollte.

Ich habe nicht gesucht.
Nicht gerufen.
Und trotzdem ist da dieses leise Echo, das bleibt.

Vielleicht ist Vermissen manchmal einfach das ehrlichste Gefühl von allen. ❤️‍🩹

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🧷 Button der Woche 🧷
Fundstück. Lieblingsstück. Gedankenstück.
Was ein kleiner Button erzählen kann. Jede Woche einer. Einfach so.
Mit einer Botschaft, die wichtiger ist als sie aussieht:

„Gib Acht auf Dich.“

Dieser Button kommt nicht zufällig.
Man bekommt ihn beim Mammographie-Screening —
als kleines Stück Aufmerksamkeit zum Mitnehmen.

Und plötzlich ist er mehr als nur ein Button.
Er ist Erinnerung.
Er ist Fürsorge.
Er ist dieser leise, bestimmte Hinweis:

👉 Kümmere dich um dich. Geh hin. Schau nach.

Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben.
Und manchmal beginnt sie genau hier —
bei einem Termin, den man nicht aufschieben sollte,
und bei einem Button, der still daran erinnert.

Ich mag daran besonders:
Er ist nicht laut.
Nicht belehrend.
Nur klar. Und wichtig.

Ein kleines rundes Stück Verantwortung.
Zum Anstecken.
Zum Weiterdenken. 🤍

#buttonderwoche #gibachtaufdich #früherkennungrettetleben

20 1
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🧷 Button der Woche 🧷
Fundstück. Lieblingsstück. Gedankenstück.
Was ein kleiner Button erzählen kann. Jede Woche einer. Einfach so.
Mit einer Botschaft, die wichtiger ist als sie aussieht:

„Gib Acht auf Dich.“

Dieser Button kommt nicht zufällig.
Man bekommt ihn beim Mammographie-Screening —
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Und plötzlich ist er mehr als nur ein Button.
Er ist Erinnerung.
Er ist Fürsorge.
Er ist dieser leise, bestimmte Hinweis:

👉 Kümmere dich um dich. Geh hin. Schau nach.

Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben.
Und manchmal beginnt sie genau hier —
bei einem Termin, den man nicht aufschieben sollte,
und bei einem Button, der still daran erinnert.

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Er ist nicht laut.
Nicht belehrend.
Nur klar. Und wichtig.

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Zum Weiterdenken. 🤍

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Was ein kleiner Button erzählen kann. Jede Woche einer. Einfach so.
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Dieser Button kommt nicht zufällig.
Man bekommt ihn beim Mammographie-Screening —
als kleines Stück Aufmerksamkeit zum Mitnehmen.

Und plötzlich ist er mehr als nur ein Button.
Er ist Erinnerung.
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Er ist dieser leise, bestimmte Hinweis:

👉 Kümmere dich um dich. Geh hin. Schau nach.

Brustkrebsfrüherkennung rettet Leben.
Und manchmal beginnt sie genau hier —
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und bei einem Button, der still daran erinnert.

Ich mag daran besonders:
Er ist nicht laut.
Nicht belehrend.
Nur klar. Und wichtig.

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20 1

#Werbung
#Rezensionsexemplar

Ich war Anfang zwanzig, als ich zum ersten Mal die Stimme von AnNa R. hörte.
Ich wusste sofort: Das ist anders. Keine Show, kein Filter.
Nur Mut, Schmerz, Trotz – und ein Funkenschlag Wahrheit.
Und diese Worte begleiten mich bis heute.
Seit damals ist viel Zeit vergangen –
aber ihr Klang in mir ist geblieben.

AnNa R. war für mich nie bloß Sängerin.
Sie war Sturm, Glut, Botschaft.
Ein übergroßes Vorbild, das brannte – auch für uns.
Und jetzt erscheint bei @reclam_verlag das Buch „Mut zur Liebe“:
40 ihrer Songtexte, sorgfältig ausgewählt, mit Kommentar und Nachwort.
Ein literarischer Raum für das, was früher durch Lautsprecher kam –
und jetzt direkt auf Papier wirkt.

„Wenn du jetzt aufgibst, wirst du nie erfahren, wie weit du gekommen wärst.“
(1996, „Wenn du jetzt aufgibst“)

„Ich bin ich und du bist du – das ist alles, was ich weiß.“
(2006, „Ich bin ich (Wir sind wir)“)

„Ich bin ein Teil von allem, was du warst.“
(1997, „Schlampenfieber“)

Und weil Worte bleiben,
verlose ich ein Exemplar dieses besonderen Buchs an euch.
💜
Kommentiert unter diesem Beitrag, was euch mit AnNa R. oder Rosenstolz verbindet –
eine Zeile, ein Gefühl, eine Erinnerung.
Verlosung bis Sonntag, 15.02.2026 um 23:59 Uhr.
Versand nur innerhalb Deutschlands. Keine Gewähr. Keine Barauszahlung.

Vielleicht ist dieses Buch ihr leisester Song.
Und ihr wichtigster.

#AnNaR
#Rosenstolz
#Reclam

30 10
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#Werbung
#Rezensionsexemplar

Ich war Anfang zwanzig, als ich zum ersten Mal die Stimme von AnNa R. hörte.
Ich wusste sofort: Das ist anders. Keine Show, kein Filter.
Nur Mut, Schmerz, Trotz – und ein Funkenschlag Wahrheit.
Und diese Worte begleiten mich bis heute.
Seit damals ist viel Zeit vergangen –
aber ihr Klang in mir ist geblieben.

AnNa R. war für mich nie bloß Sängerin.
Sie war Sturm, Glut, Botschaft.
Ein übergroßes Vorbild, das brannte – auch für uns.
Und jetzt erscheint bei @reclam_verlag das Buch „Mut zur Liebe“:
40 ihrer Songtexte, sorgfältig ausgewählt, mit Kommentar und Nachwort.
Ein literarischer Raum für das, was früher durch Lautsprecher kam –
und jetzt direkt auf Papier wirkt.

„Wenn du jetzt aufgibst, wirst du nie erfahren, wie weit du gekommen wärst.“
(1996, „Wenn du jetzt aufgibst“)

„Ich bin ich und du bist du – das ist alles, was ich weiß.“
(2006, „Ich bin ich (Wir sind wir)“)

„Ich bin ein Teil von allem, was du warst.“
(1997, „Schlampenfieber“)

Und weil Worte bleiben,
verlose ich ein Exemplar dieses besonderen Buchs an euch.
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eine Zeile, ein Gefühl, eine Erinnerung.
Verlosung bis Sonntag, 15.02.2026 um 23:59 Uhr.
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Ich war Anfang zwanzig, als ich zum ersten Mal die Stimme von AnNa R. hörte.
Ich wusste sofort: Das ist anders. Keine Show, kein Filter.
Nur Mut, Schmerz, Trotz – und ein Funkenschlag Wahrheit.
Und diese Worte begleiten mich bis heute.
Seit damals ist viel Zeit vergangen –
aber ihr Klang in mir ist geblieben.

AnNa R. war für mich nie bloß Sängerin.
Sie war Sturm, Glut, Botschaft.
Ein übergroßes Vorbild, das brannte – auch für uns.
Und jetzt erscheint bei @reclam_verlag das Buch „Mut zur Liebe“:
40 ihrer Songtexte, sorgfältig ausgewählt, mit Kommentar und Nachwort.
Ein literarischer Raum für das, was früher durch Lautsprecher kam –
und jetzt direkt auf Papier wirkt.

„Wenn du jetzt aufgibst, wirst du nie erfahren, wie weit du gekommen wärst.“
(1996, „Wenn du jetzt aufgibst“)

„Ich bin ich und du bist du – das ist alles, was ich weiß.“
(2006, „Ich bin ich (Wir sind wir)“)

„Ich bin ein Teil von allem, was du warst.“
(1997, „Schlampenfieber“)

Und weil Worte bleiben,
verlose ich ein Exemplar dieses besonderen Buchs an euch.
💜
Kommentiert unter diesem Beitrag, was euch mit AnNa R. oder Rosenstolz verbindet –
eine Zeile, ein Gefühl, eine Erinnerung.
Verlosung bis Sonntag, 15.02.2026 um 23:59 Uhr.
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Vielleicht ist dieses Buch ihr leisester Song.
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30 10

Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
Eine, die man nicht richtig oder falsch beantworten kann.
Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

Derdie Taktgeber*in gibt den Rhythmus vor, setzt Einsätze, hält den Rahmen.
Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

Ich selbst bewege mich zwischen beiden Polen.
Mal brauche ich Struktur, um nicht zu verlieren.
Mal Gefühl, um nicht zu erstarren.

Und du?

#fidisfragederwoche
#dunkelrot
#selbstreflexion

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Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
Eine, die man nicht richtig oder falsch beantworten kann.
Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

Derdie Taktgeber*in gibt den Rhythmus vor, setzt Einsätze, hält den Rahmen.
Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

Ich selbst bewege mich zwischen beiden Polen.
Mal brauche ich Struktur, um nicht zu verlieren.
Mal Gefühl, um nicht zu erstarren.

Und du?

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#selbstreflexion

Jede Woche (oder fast jede) eine Frage.
Eine, die man nicht richtig oder falsch beantworten kann.
Eine, die man mitnehmen darf in den Alltag.

Bist du im Team lieber Taktgeber*in oder Taktfühler*in?

Derdie Taktgeber*in gibt den Rhythmus vor, setzt Einsätze, hält den Rahmen.
Derdie Taktfühler*in hört genauer hin, spürt Pausen, Zwischentöne, den richtigen Moment.

Ich selbst bewege mich zwischen beiden Polen.
Mal brauche ich Struktur, um nicht zu verlieren.
Mal Gefühl, um nicht zu erstarren.

Und du?

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#dunkelrot
#selbstreflexion
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#Rezensionsexemplar

Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany

18 1
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#Werbung
#Rezensionsexemplar

Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany

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#Rezensionsexemplar

Tiere von Gijs Wilbrink

In Tiere führt Gijs Wilbrink Leser:innen in eine Welt, in der Grenzen zwischen Mensch und Natur, Alltag und Instinkt, Erinnerung und Gegenwart verschwimmen. Der Roman ist keine Tierfabel im klassischen Sinn, sondern eine erzählerische Auslotung dessen, wie sehr Tiere – als tatsächliche Lebewesen, als Metaphern und als Figuren in Geschichten – unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung spiegeln.

Im Zentrum steht eine Ich-Erzählerin, die sich in einer Phase des Umbruchs befindet. Sie erlebt Begegnungen mit Tieren unterschiedlichster Art – Wildvögel, Haustiere, scheue Kreaturen am Rande der menschlichen Lebensräume – und reflektiert darüber, was diese Begegnungen mit ihr selbst machen. Tiere werden zu Wegbegleitern, zu Projektionen innerer Zustände und zu kritischen Spiegeln menschlicher Sehnsüchte und Ängste.

Inhaltlich verbindet der Roman Beobachtung, Reflexion und erzählerische Intimität: Er beginnt mit scheinbar harmlosen Alltagsmomenten, in denen Tiere nur am Rande erscheinen, und weitet sich zu einem größeren Geflecht aus Beziehungsmustern, Verlust, Nähe und Fremdheit. Wilbrink beobachtet sehr genau – nicht nur Tiere in ihrem Verhalten, sondern auch die subtilen Parallelen zum menschlichen Dasein: Instinkte, Rituale, soziale Strukturen, Stillstand und Bewegung.

Was dieses Buch stark macht, ist die poetische, klare Sprache. Sie verzichtet auf Effekte und schafft so ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt: Die vermeintlichen Randerscheinungen werden zum Zentrum des Denkens, und am Ende fragt man sich, wer hier eigentlich wen beobachtet hat.

Tiere ist ein leises, präzises Buch über Wahrnehmung, Begegnung und das, was uns verbindet – Mensch und Tier, Innenwelt und Außenwelt, Erfahrung und Erinnerung.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @ullsteinbuchverlage für das Rezensionsexemplar.

#gijswilbrink #tiere #bookstagramgermany
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Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

#frankwitzel #diefernenortedesversagens #bookstagramgermany

22 4
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#Rezensionsexemplar

Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

#frankwitzel #diefernenortedesversagens #bookstagramgermany

#Werbung
#Rezensionsexemplar

Die fernen Orte des Versagens von Frank Witzel

In Die fernen Orte des Versagens nähert sich Frank Witzel dem Scheitern nicht als einmaligem Ereignis, sondern als Zustand, der sich durch Biografien, Denkweisen und gesellschaftliche Prägungen zieht. Der Text bewegt sich essayistisch, fragmentarisch und bewusst tastend durch Erinnerungen, Beobachtungen und gedankliche Schleifen – immer auf der Suche nach dem, was „Versagen“ eigentlich bedeutet und wer darüber entscheidet.

Inhaltlich kreist das Buch um persönliche Erfahrungen, kulturelle Referenzen und politische Kontexte. Witzel verknüpft autobiografische Momente mit Reflexionen über Nachkriegsgeschichte, Männlichkeit, Ideologien und Erwartungen. Dabei entstehen keine linearen Erzählungen, sondern Denkbewegungen: Abschweifungen, Rückkehr, Wiederholungen. Orte sind hier weniger geografisch als mental – Zustände des Zweifelns, des Nicht-Genügens, des Sich-Verlierens.

Sehr konkret beschreibt Witzel, wie sich Versagen anfühlen kann: als Sprachlosigkeit, als innerer Widerstand gegen klare Rollen, als Müdigkeit gegenüber eindeutigen Zuschreibungen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie produktiv dieses Scheitern sein kann – nicht als Erfolgsrezept, sondern als Möglichkeit, festgefahrene Denk- und Lebensmuster zu hinterfragen.

Die Sprache ist dicht, anspruchsvoll und bewusst sperrig. Die fernen Orte des Versagens verlangt Aufmerksamkeit und Bereitschaft zum Mitdenken. Es ist kein Buch zum schnellen Lesen, sondern eines, das sich in Schichten erschließt und gerade dadurch lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @matthesundseitzberlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

#frankwitzel #diefernenortedesversagens #bookstagramgermany
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#Rezensionsexemplar

Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

#bernimayer #anleitungzumtraurigsein #bookstagramgermany

15 2
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#Rezensionsexemplar

Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

#bernimayer #anleitungzumtraurigsein #bookstagramgermany

#Werbung
#Rezensionsexemplar

Anleitung zum Traurigsein von Berni Mayer

In diesem Buch schreibt Berni Mayer über Trauer, die nicht abstrakt ist, sondern einen Namen hat: Olivia, seine Tochter. Als sie 2019 an einem Gehirntumor stirbt, verändert sich alles.  Anleitung zum Traurigsein ist Mayers Versuch, diesen Verlust nicht zu „bewältigen“ im Ratgeber-Sinn, sondern überhaupt weiterleben zu lernen – mit einem Schmerz, der sich in jeden Bereich des Alltags schiebt.

Mayer beschreibt sehr konkret, wie Trauer funktioniert, wenn man ein Kind verliert: die Erschöpfung, die Dumpfheit, die plötzlichen Einbrüche, die Unfähigkeit, in der Normalität anderer mitzuschwingen. Er erzählt von den Jahren der Krankheit, vom Danach, von Therapie und dem Suchen nach Halt – und davon, wie Trauer Beziehungen verändert, wie Einsamkeit entsteht und wie schwer es ist, Worte zu finden, wenn das Umfeld längst wieder „weiter“ ist. 

Das Buch ist dabei keine lineare Geschichte, sondern eher ein Gang durch ein Trauerlabyrinth: Beobachtungen, Gedanken, Erinnerungen, kleine Erkenntnisse. Was mich daran so gut lesen ließ (und ja: auch unterhaltsam im besten Sinn), ist die klare, unpathetische Art. Kein Kitsch, keine großen Gesten – sondern ein Ton, der ehrlich bleibt und dadurch umso mehr trifft. Und: Es ist ein Buch, das nicht behauptet, Trauer müsse verschwinden. Es zeigt, wie man mit ihr eine Art Waffenstillstand schließen kann. 

Vielen Dank an @netgalleyde und @dumontbuchverlag für das Rezensionsexemplar.

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Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

#autorname #eigentlichbinichnichtso #bookstagramgermany

20 1
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#Rezensionsexemplar

Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

#autorname #eigentlichbinichnichtso #bookstagramgermany

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Eigentlich bin ich nicht so

In diesem Roman geht es um Selbstbilder, Rechtfertigungen und die feinen Linien zwischen dem, was wir von uns behaupten – und dem, was wir tatsächlich tun. Eigentlich bin ich nicht so erzählt von einer Figur, die sich selbst gut kennt glaubt und doch immer wieder an genau dieser Annahme scheitert. Entscheidungen werden getroffen, relativiert, zurückgenommen. Nähe wird gesucht und gleichzeitig abgewehrt.

Inhaltlich kreist das Buch um Beziehungen, um Schuld und um die Frage, wie ehrlich wir mit uns selbst sind, wenn es unbequem wird. Der Text zeigt sehr genau, wie leicht man sich hinter Erklärungen versteckt: „eigentlich“ als Schutzwort, als Weichzeichner, als Ausrede. Gerade das macht den Roman so treffend – und stellenweise unangenehm nah.

Die Erzählweise bleibt ruhig und beobachtend. Es gibt keine großen Effekte, keine moralischen Ansagen. Stattdessen entsteht Spannung aus inneren Konflikten und aus dem, was unausgesprochen bleibt. Man liest und erkennt Muster wieder – im Verhalten der Figuren genauso wie im eigenen Denken.

Eigentlich bin ich nicht so ist ein Buch über Selbsttäuschung, über Verantwortung und über die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu begegnen. Kein lauter Roman, aber einer, der präzise hinschaut und lange nachwirkt.

Vielen Dank an @netgalleyde und den @rowohltverlag für das Rezensionsexemplar.

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