Rezension: Die gereizte Frau- Miriam Stein

Die gereizte Frau- Miriam Stein Buchcover

Miriam Stein: Die gereizte Frau
Was unsere Gesellschaft mit meinen Wechseljahren zu tun hat
„Die Periode ist politisch – ihr Ausbleiben auch“ Sheila de Liz aus dem @goldmann_verlag.
Es ist ein #Rezensionsexemplar von @bloggerportal, herzlichen DANK!

Meine Meinung bleibt meine eigene. 


Inhalt: „Die Periode ist politisch – ihr Ausbleiben aber auch. Als Miriam Stein von Hitzewallungen, Schlafstörungen und weiteren unangenehmen Vorboten der Menopause überrascht wird, erkundet sie die ihr von der patriarchalen Gesellschaft zugedachte Stellung neu. Leicht gereizt stellt sie fest: Die sogenannten Wechseljahre sind das letzte Tabu der Frauengesundheit. Bis zum heutigen Tag bestimmen Mythen und Fehlinformationen den Diskurs: Das Klimakterium erscheint als peinliche Hormonmangel-Krankheit. Der unfruchtbar – und somit unattraktiv – gewordenen Frau wird geraten, sich neu zu erfinden. Ganz so, als sei während der hormonellen Umstellung ihre gesamte „alte“ Identität verloren gegangen. Miriam Stein räumt mit alten Vorurteilen auf und holt das Thema aus dem gesellschaftlichen Abseits. In Die gereizte Frau verbindet sie unterhaltsam und klug persönliche Erfahrung mit feministischer Gesellschaftskritik. Ausgehend von häufigen klimakterischen Symptomen und den damit verbundenen misogynen Klischees und Behauptungen schreibt sie die Geschichte vom weiblichen Älterwerden neu. Eine wichtige Lektüre für jede Frau, die selbstbestimmt altern möchte.“

Soweit die Werbung für dieses Buch!!!!!

Meine Meinung:
Selbstbestimmt ja, Altern möchten wir ja alle nicht wirklich! Aber der Text räumt auf damit, Frauen über ihre Fruchtbarkeit zu definieren. Interessant waren die Fakten, die Stein präsentiert: Die Forschung nimmt sich erst seit ca 30 Jahren des Themas an; Ziel war es ganz am Anfang, durch Hormongaben die Wechseljahre herauszuschieben, um so das Altern der Frau (Ein Mann reift hingegen!) zu stoppen- denn was ist eine Frau in und nach den Wechseljahren? Eine Schreckschraube, eine Fregatte, ein Besen? Dies war hochinteressant zu lesen. Die Wechseljahre auch als Chance zu begreifen, die Identität des Frauseins um weitere Facetten zu erweitern, die abseits von Sexualobjekt und Mutterschaft liegen, hat mir sehr gut gefallen. Auch die Reizbarkeit, die auftreten kann, die dann das „Hast du deine Tage?“ ablöst, wird humorvoll unter die Lupe genommen. Die Reize, die Frauen dann aufregen können nämlich etwas Sinnvolles sein, sein eigenes Leben zu hinterfragen- und nicht nur dies. Und Wut hat Kraft. Das ist in dieser Gesellschaft- wie so viele Emotionen, einfach noch nicht gewünscht. Aber dies kann sich ja ändern, in dem wir alle bewusst das Tabu des Klimakteriums brechen. Leicht zu lesen mit Aussage! 3,/5 ⭐
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