KERNSTÜCK- you are golden Nummer 1 mit Elke Voss

Kernstück- was die Seele weiß… neue Reihe auf www.dunkelrot.de

Kernstück – Start für eine neue Reihe

Heute gehts los mit KERNSTÜCK- you are golden, der neuen Reihe hier für die Seele & von Herzen aus dem Innersten heraus! Schön, dass ihr bei der Premiere dabei seid!

Wenn man selbst in einer sehr glücklichen Phase in seinem Leben ist, tendiert man ja machmal dazu, nur noch seine eigenen Freuden zu feiern. Manchmal fällt man aus allen Wolken, wenn man hört, welchen starken Menschen um einen herum es gerade oder schon länger so geht und wie sie sich den Herausforderungen des Lebens stellen…

Heute erzählt uns Elke Voss davon, wie sich vor ca. zwei Jahren ihr Leben auf einmal änderte…Danke für deine Offenheit, liebe Elke! 

Und ich freue mich total, dass du hier auf dem Blog meine neue Reihe Kernstück startest!

Elke ist authentisch, ehrlich, detailliert, aber auch klar mit sich und ihren Grenzen- auch wenn beim Lesen der Eindruck von Verlorenheit und Überforderungen entsteht. Elke ist ganz ehrlich mit sich und zieht ihre Kraft aus der vermeintlichen Schwäche, die sie hier in Stärke verwandelt.

Der Beitrag ist deswegen so besonders, weil es hier keine Patentlösungen gibt, sondern der Weg beim Gehen entsteht!

Elke Voss www.elkevoss.de

Sei achtsam mit Dir!

Vor 2 Jahren, also im April 2020, wurde es ganz schlimm bei mir. Was es war, das wusste ich damals noch nicht.

Ich hatte bei verschiedenen Situationen das Gefühl keine Luft zu bekommen, ich fing an zu zittern, hatte eine ganz schlimme Unruhe in mir und verstand mich selbst nicht mehr. Nach und nach wurde das Einkaufen eine Tortur. An der Kasse zu stehen in einer Warteschlange und dann kam das noch mit den Masken. Es ging nicht. Was es war, wusste ich nicht, ich wusste nur eins, dass ich nicht allein einkaufen gehen will und kann.

Immer wenn mein Mann Getränke holen war oder in den Baumarkt fuhr, dann fuhr ich mit und fragte ihn, kommst Du mit in das Geschäft. Ich konnte es ihm nicht erklären und mir selbst auch nicht.  Eine Bekannte, die fast zur gleichen Zeit Ihren Mann durch Krebs verlor, meinte nur zu mir. „Sei achtsam zu Dir.“ Verstanden hatte ich das ganze damals nicht. Monatelang ging es so weiter. Oft saß ich nur da und heulte. Mein Mann sah mich an und ich meinte dann nur so, ich weiß nicht was los ist, aber es geht gleich weg.

Wie er mir helfen konnte, das wusste ich nicht und er auch nicht. Er tat mir nur so leid, weil ich nicht sagen konnte, was in mir los war. Ich selbst hatte mich ja nicht verstanden… 

Panikattacken

Im September stand ich dann im Druckerraum bei mir in der Firma. Meine Lieblingskollegin kam auf mich zu und wir umarmten uns, (das machen wir immer) und in dem Moment sah sich mich an und meinte, „Herzilein, was ist mit Dir los?“. Mir liefen dann auf einmal die Tränen und ich erzählte ihr alles und wie lange das schon so ging und dass ich nicht mehr könnte.

Sie wusste gleich was los war, weil sie selbst schon oft eine längere Zeit, wegen ihrer Panikattacken und Depressionen nicht arbeiten konnte. Sie gab mir ihre Notfallmedikamente, rein pflanzliche Mittel, die auch frei verkäuflich sind, empfohlen von der Hausärztin für den Fall der Fälle und der war es eben bei mir.  

Gut einen Monat habe ich dann diese Mittel genommen und mir dann endlich auf Drängen meiner Kollegin, bei meinem Hausarzt einen Termin geholt. 

Kernstück

Termin bekommen…

Kurz und gut, mein Hausarzt hat mich nur angesehen, mir eine Adresse gegeben und meinte, sofort bitte dort anrufen.

Ja, aber das war alles nicht so einfach, Termine wurden erst wieder im November vergeben. Auch nur vormittags während meiner Arbeitszeit. Den ersten Termin zum Telefonieren, habe ich verpasst, bzw. eine Stunde zu spät angerufen und alle Termine waren weg. Im Dezember habe ich dann pünktlich um 10 Uhr angerufen.

Komisch war dann, dass es nur noch einen freien Termin für Januar zum Vorstellen gab. Merkwürdig fand ich das schon, da man doch erst ab 10 Uhr anrufen konnte.

Egal, ich hatte den Termin für Januar und dann ging es recht schnell weiter und ich war froh.

Anders als gedacht

Schnell bekam ich dann einen Termin für die erste Therapie, das sind so 10 Sitzungen, bis es an die Krankasse geht. Ich fühlte mich bis dato gut aufgehoben bei meinem Therapeuten. Erst als ich dann meine Therapie von der Krankenkasse bewilligt bekam, ging es so richtig los und ich hatte nach 4 Monaten das Gefühl, dass das für mich in die falsche Richtung ging.

Näher möchte ich nicht darauf eingehen. Der Gedanke stresst mich und macht mich gerade etwas kribbelig, so nenne ich es mal. Im Dezember hatte ich das Gefühl, ich brauche eine Pause.

Bei der Krankenkasse erkundigte ich mich und es war möglich. Bei der nächsten Sitzung hatte ich dann meinem Therapeuten gesagt, ich brauche eine Pause.

Er stutzte, weil er das noch nicht hatte.

aus dem Innersten

Naja, ich bin eben ich und es ist immer das erste Mal…

Ganz einverstanden war er nicht, aber er merkte, dass ich nicht locker lies. Wir vereinbarten, dass ich nach dem Geburtstag meines Mannes dann wiederkomme.

Das war dann am 14. Februar 2022. Wie es mir in dieser Zeit ging oder erging? Die ersten Wochen nach der letzten Therapiesitzung, ging es mir sehr schlecht und ich lebte mit meinen Notfallmedikamenten.

Ich fing an zu zweifeln, ob die Pause richtig war, aber irgendwas in mir sagte: „Elke, warte ab, das ist richtig“. Die Zeit war hart, sehr hart sogar. In unserem Urlaub im Februar auf Sylt, da konnte ich so richtig loslassen.

Sylt hat etwas für mich, ich kann es nicht beschreiben. Aber da bewegt sich etwas in mir. Auch das was der Therapeut so gesagt hat, was ich machen soll. Ich habe vieles ausprobiert, aber es fühlte sich nicht richtig an.

In der Zwischenzeit

In der Zwischenzeit habe ich aber viel für mich gemacht. Und bin auch auf mein Buch, was ich zur Reha 2020 (vor Corona) geschenkt bekommen habe, zurückgekommen.

Ich habe mich dann mit Laura Malina Seiler befasst, viel Ihren Podcast gehört, aber nur die, die mein Kopf so wollten und es wurde besser.

Ich verstand viel und mich auch etwas besser. Ich bin im Human Design in einer Masterklasse, gut ich habe dort noch nicht so viel hineingeschaut und für mich erarbeitet, aber es hilft mir schon, mit dem, was ich so weiß.

Auch mein Kollege hat ein großartiges Tool. Er beschäftigt sich mit der eigenen Persönlichkeit. Fand ich sehr spannend und ich habe auf der Seite auch den Test gemacht.

Puh, da waren Fragen, Augen zu und durch und ehrlich sein, auch wenn es wirklich piekt. Aber der Test war sehr gut und hat mich auch ein Stück weitergebracht, mich zu verstehen und warum, mein drumherum mich nicht so versteht, wie ich bin. 

Termin

Im Februar hatte ich dann meinen Termin beim Therapeuten und dann kam halt die übliche Frage: „Wie geht es mir“ Gut habe ich gesagt, schlecht heißt für mich immer nur „Migräne“ und meine „schmerzende HWS“.

Ich wollte auch nichts dazu sagen. Mir wurden ein paar Fragen gestellt und so einiges dann einfach in den Mund gelegt und ich habe einfach nur genickt. Ich merkte nämlich schon, dass mich das Gespräch stresste. Tage vorher schon. Ich wollte nur raus und meine Ruhe haben.  

Es hat funktioniert.

Im September oder Oktober diesen Jahres muss ich mich dann wieder vorstellen, aber dann bin ich ehrlich und werde sagen, was los ist. Weil der eine Termin im Februar hat mich dann 4 Wochen gekostet, um wieder auf ein gutes Level zu kommen.

Besser

Ob meine Panikattacken besser geworden sind? Ich würde mal sagen, sie sind anders geworden.

Inzwischen habe ich ein anderes Wort für mich erkannt. Es sind meine Stress Attacken. Mein Kopf rattert noch zu viel, im Moment viel zu viel und ich weiß nur, dass ich irgendetwas in meinem Leben ändern muss, aber eins nach dem anderen.

Inzwischen habe ich erkannt, was mir guttut und darauf arbeite ich hin. 

Was ich mache?

Was ich bei meinen Stress Attacken mache? Ich für mich, also ich für mich, nur wirklich für mich, habe gemerkt, wenn ich putze, dann hilft es mir. Ich verausgabe mich dann und wenn zum Beispiel irgendwie zu viel Deko da ist.

Was wahrscheinlich gar nicht so ist, aber in diesem Moment empfinde ich es so, dann kommt eben das, was zu viel ist in den Schrank. In den guten Momenten kommt es dann wieder aus dem Schrank. Aber in diesem Moment brauche ich das Putzen und das Cleane oder sagen wir mal das HYGGE, dass es nach außen Ruhe gibt…

Ich weiß

Ja, ich weiß, ich kann den Therapeuten wechseln und es wäre auch das beste, aber einen Termin zu bekommen in dieser Zeit ist echt schwierig. Ich versuche es über das Institut, wo ich jetzt bin, noch einmal.

Mein eigener Kern

Weil ich den Kern finden möchte. Ich weiß eines nur, der Kern liegt bei mir nicht in der Vergangenheit, so wie mir der Therapeut hat, versucht einzureden.

NEIN, der liegt bei mir im hier und jetzt und in der Zukunft. 

Hilfe suchen

Wenn es Dir so ähnlich geht wie mir, such dir Hilfe und gib nicht auf!

In der Reha auf Usedom im Februar 2020 war ich in einem Programm, warum weiß ich auch nicht, und Marina meine Mitkurkollegin, wir beide rätselten darüber, da war eine Therapeutische Behandlung, so ähnlich zumindest.

Wie das Programm hieß, habe ich vergessen. Aber die Therapeutin war klasse, Sie meinte auf der Treppe einmal zu mir. „Frau Voß, holen Sie sich bitte Hilfe“, alles Gute für Sie.

Verstanden hatte ich das damals nicht. Was sollte ich beim Therapeuten? Heute habe ich es verstanden und würde ich deswegen jetzt eine Reha bekommen? Ich würde Sie nutzen, mit allen meinen Fragen, die sich angesammelt haben und ich würde auch sagen, wenn ich kein Vertrauen habe.

Es ist mein Leben und ich möchte, dass es mir gut geht. Bis dahin versuche ich so oft es geht, mit meinem Mann nach Sylt zu fahren.

Demnächst möchten wir Frieda mitnehmen, weil die immer so leidet, wenn wir nicht da sind. Sie hat eine tolle Katzenpension, eine liebevolle Ersatzkatzenmutti, aber wir fehlen ihr eben. Frieda ist eine Menschkatze, wie uns unsere Tierärztin sagte.

Keine Schmusekatze, aber ihr reicht es einfach, wenn wir da sind. 

Danke

Ich danke Fidi, dass ich diesen Beitrag bei Ihr veröffentlichen durfte, und würde mich freuen, wenn Ihr uns in den Kommentaren eure Erfahrungen oder Tipps mitteilen würdet. Wer es nicht öffentlich schreiben möchte, der darf mich auch gern persönlich anschreiben per email an  hallo@elkevoss.de.

Bis dahin, pass gut auf Dich auf. 

Liebe Grüße Elke

Der Mensch hinter dem Artikel

Elke Voss ist VA, kreativ und so vieles mehr. VA? Das ist die Abkürzung, das Kurzwort für VIRTUELLE ASSISTENTIN. Sie ist wissbegierig und hat in ihrem Leben schon viel gearbeitet, gelernt und sich weitergebildet.

Eine bestimmte deutsche Insel ist ihr seelischer Heimathafen und auf ihrem BLOG teilt sie nicht nur Rezepte und tolle Bilder, sondern man kann bei ihr auch Leistungen buchen, wenn man sich bei der eigenen Selbstständigkeit auf sein Kerngeschäft konzentrieren möchte.

Auf Instagram ist Elke auch zu finden!

Kernstück

Bald öffnen sich die Türen wieder für eine neue Ausgabe von KERNSTÜCK -aus dem Innersten für Herz & Seele- Sei dabei!

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